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Freigabe Ölreserven | Erneut Stress im Private-Credit-Markt | Oracle steigt

2026-03-11 News & Politics
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Markus Koch Wall Street
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// Dieses Video ist keine Anlageberatung und entspricht keiner Kaufempfehlung! // ► Zur Opening Bell+: https://bit.ly/360wallstreetpc * Die Wall Street steht nach den Verbraucherpreisen unter Druck. Die Inflation lag auf breiter Front zwar im Rahmen der Erwartungen, weist aber bereits für den Februar anziehende Energiepreise auf. Goldman Sachs geht davon aus, dass die Gesamtrate bis Mai von 2,4 Prozent auf 2,9 Prozent steigen wird. Ansonsten bleiben die Spannungen im Nahen Osten hoch. Laut der britischen Marine wurden drei Schiffe im Persischen Golf und in der Straße von Hormus von Projektilen getroffen, darunter ein Frachter vor Oman, ein Containerschiff westlich von Ras Al-Khaimah und ein Bulkcarrier nordwestlich von Dubai. Der Anstieg von WTI-Öl zieht trotzdem nur leicht an, weil die Internationale Energiebehörde (IEA) heute melden dürfte, das Öl aus den strategischen Reserven freigegeben wird. Laut Wall Street Journal wird es sich um 182 Millionen Barrel handeln. Die Financial Times sprach am Montag von rund 300 bis 400 Millionen Barrel. 182 Millionen bzw. 350 Millionen Barrel entsprechen lediglich rund 9 bis 17 Tage Lieferausfall in der Straße von Hormus. Japan hat bereits gemeldet, das sein Teil der strategischen Reserven für die Privatwirtschaft freigegeben werden. Aufmerksamkeit erhält auch ein Bericht der Financial Times, wonach JP Morgan Teile seiner Kreditvergabe an Private-Credit-Fonds einschränkt, nachdem der Wert einiger Kredite in den Portfolios nach unten angepasst wurde. Unter den Einzelwerten gehören die Aktien von Oracle dank der Quartalszahlen und Aussichten zu den Gewinnern. 00:00 Uneinheitlicher Marktstart | Straße von Hormus bleibt entscheidend 02:39 Verbraucherpreise | Steigt die Inflation wieder? 03:47 Erneut Stress im Private-Credit-Markt 06:01 Teil-Regierungsshutdown | Warsh als möglicher Fed-Chef 07:47 US-Umfragen: Mehrheit gegen Krieg 10:19 Entwicklungen im Energiesektor 11:34 Verminung der Straße von Hormus? 13:35 Private Credit Funds sorgen für Unruhe 14:11 Oracle überzeugt | Positive Analystenkommentare 16:42 Schlumberger warnt | Campbell Soup | AeroVironment 19:14 Nvidia: Diskussion um Kreuzfinanzierung 19:51 Uber | Salesforce: Bonität abgestuft | Oracle 22:17 Boeing unter Druck | Biontech | Nike ► Opening Bell+: https://bit.ly/360wallstreetpc * ► Instagram: https://www.instagram.com/kochwallstreet/ ► Podcast: https://apple.co/3ehK4mP ► Website: https://www.markuskoch.de/ ► Impressum: https://www.markuskoch.de/impressum *Werbung

Top Comments (10)

@rainaldknecht 2026-03-11

Ein Krieg der USA gegen den Iran wird von Militäranalysten derzeit auf ungefähr eine Größenordnung von rund eine Milliarde US-Dollar pro Tag an direkten militärischen Kosten geschätzt. Dazu gehören vor allem Ausgaben für Munition, Raketen, Flugstunden von Kampfjets, Treibstoff, Logistik, Wartung der Trägerverbände sowie Einsatzkosten von Soldaten und Stützpunkten in der Region. In den ersten Tagen eines Konflikts können die Kosten sogar höher liegen, weil besonders viele Präzisionswaffen eingesetzt wurden. In den ersten zwei Tagen wurden allein 5,6 Mrd. USD an Munition verbraucht, was zeigt, wie teuer die Anfangsphase ist. Hochrechnungen ergeben deshalb etwa 30 Milliarden US-Dollar pro Monat, wenn der Krieg in dieser Intensität weitergeführt würde. Dabei handelt es sich nur um unmittelbare militärische Einsatzkosten. Langfristige Kosten – etwa für Veteranenversorgung, Zinsen auf zusätzliche Staatsschulden oder mögliche Wiederaufbauprogramme – würden erst über Jahre oder Jahrzehnte entstehen und sind in solchen Monatsrechnungen nicht enthalten. Setzt man diese monatlichen Kosten in Relation zur Größe der US-Wirtschaft, relativiert sich der Betrag etwas. Das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten liegt bei ungefähr 28 Billionen US-Dollar pro Jahr. Ein Monat Krieg mit etwa 30 Milliarden Dollar würde daher ungefähr 0,1 Prozent des jährlichen amerikanischen BIP entsprechen. Würde ein Krieg ein ganzes Jahr lang mit ähnlicher Intensität geführt, kämen rund 365 Milliarden Dollar zusammen, was etwa 1,3 Prozent des US-BIP entspricht. Ökonomisch gesehen bedeutet das allerdings nicht automatisch einen direkten „Verlust“ des Bruttosozialprodukts. Militärische Ausgaben werden in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als Staatsausgaben gezählt und erhöhen das BIP kurzfristig sogar. Der wirtschaftliche Nachteil entsteht eher indirekt, eben durch höhere Verschuldung und Druck auf die Reformausgaben, die Trump versprach.

37 9 replies
@ArnoSchlick 2026-03-11

Wilde Zeiten. Wenn es nicht so widersinnig wäre, könnte man seit der Zollpolitik Trumps von letztem April den Eindruck bekommen, dass er es darauf abgesehen hat, zu testen, wieviel die US-Wirtschaft noch aushält, bevor sie endgültig einbricht.

17 1 replies
@xReApErEssIX 2026-03-11

Allein schon für den versehentlichen Vorspann einen Daumen nach oben verdient 😀👍🏻

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@medjevh7896 2026-03-11

Der US Angriffskrieg gegen den Iran. Bei der Ukraine ist es ja auch ein Angriffskrieg. Soviel Zeit muss sein. Oder soll Angriffskrieg vs. Krieg eine (negative) Konnotation hervorrufen im Falle Russlands, die man bei den USA nicht will?

5 2 replies
@johannesseiter6008 2026-03-11

Warum sinkt in diesen turbulenten und unsicheren Zeiten der Goldpreis? Bitte um ein Feedback

4 3 replies
@microzocker9320 2026-03-11

Dankeschön 🙏🙏🙏

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@ChristophEsch-p4t 2026-03-11

The inflation is transitory.

2 1 replies
@julianlifestyle2458 2026-03-11

Diese Straße von Hummus nervt langsam.

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@Lysias-o8d 2026-03-11

❤‍🔥❤‍🔥❤‍🔥❤‍🔥

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@M2theIC 2026-03-11

Cooles Intro. Sehr zeitgemäß 😅

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