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17. Juni 1953: Volksaufstand in der DDR

2023-06-15 People & Blogs
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Description

Am 17. Juni 1953 steht die DDR Kopf: Rund eine Million Menschen demonstrieren weitgehend friedlich gegen die politische Bevormundung durch die Staatsführung der SED, gegen die Repressionen des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) und die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Die Regierung unter Walter Ulbricht ist überfordert, die Sowjetunion reagiert mit Härte. Militär, Staatssicherheit und Volkspolizei schlagen die Aufstände brutal nieder. Doch wie kommt es zur Eskalation? Welche Folgen hatten die Ereignisse für die DDR? In diesem Video erfahrt ihr, welche Umstände nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik zu den Aufständen führen und wie die politischen und sozialen Maßnahmen der SED den Konflikt entfachen. Mirko berichtet, wie die Menschen in den Tagen um den 17. Juni in Ost-Berlin und der ganzen DDR auf die Straße gehen, für freie Wahlen, die Wiedervereinigung und gegen die schlechte wirtschaftliche Situation im sozialistischen Teil Deutschlands. Wollte ihr mehr zu den Ereignissen des 17. Juni wissen? Der Terra X History Podcast befasst sich ausführlich mit den Hintergründen und Folgen des Volksaufstands: https://open.spotify.com/episode/7abEdN05SNjDHFqpHTvv6n?si=2800c8acc3a04288 Kapitel: 00:00 Intro 01:27 “Aufbau des Sozialismus” 04:09 Aufstand 08:11 Niederschlagung 10:17 Erinnerung Literatur: Die DDR im Blick der Stasi 1953. Die geheimen Berichte an die SED-Führung, hrsg. v. Daniela Münkel im Auftrag des Bundesbeauftragen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), Göttingen 2013. Rainer Hildebrandt: Der 17. Juni. Zehn Erlebnisgeschichten von Personen in verschiedenen Brennpunkten des Aufstandes, sowie ergänzende dokumentarische Materialien mit 77 Fotos, Verlag Haus am Checkpoint Charlie, Berlin 1983. Hubertus Knabe: 17. Juni 1953. Ein deutscher Aufstand, München 2003. Ilko-Sascha Kowalczuk: 17. Juni 1953, München 2013. Paul Othma – Ein Streikführer in Bitterfeld, in: Der 17. Juni 1953. Ein Aufstand für Einheit, Recht und Freiheit, hg. v. Ulrich Mählert, Bonn 2003, S. 215–218. Hermann Weber: Die DDR 1945–1990, München 52012. https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/geschichten/volksaufstand/ https://www.stasi-mediathek.de/ Schau da unbedingt rein: Terra X History bei Instagram: https://www.instagram.com/terraxhistory/ Terra X in der Mediathek: https://terra-x.zdf.de/?at_medium=custom3&at_campaign=158&at_custom1=youtube Terra X History bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCA3mpqm67CpJ13YfA8qAnow Eine Produktion der objektiv media GmbH für Terra X: Moderation: Mirko Drotschmann Autor: Tobias Rinn Producer: Andreas Sommer Produktionsassistenz: Leon Altfeld Redaktion (OM): Inga Haupt, Verena Glanos Motion Design: Christian Wischnewski Schnitt: Christian Wischnewski Thumbnail: David Weber ZDF: Kai Jostmeier, Alexandra Reuter

Top Comments (10)

@MrWissen2goGeschichte 2024-02-21

Liebe Community, leider enthält das Video zwei Fehler im Bild. Das Foto bei 02:58 zeigt nicht Ost-Berlin, sondern Ost-Berliner in West-Berlin bei einer Butterausgabe der Reuter-Stiftung. Wir haben die Ortsangabe darum unkenntlich gemacht. Außerdem datiert das Archivmaterial bei 07:14 nicht auf 1953, sondern bereits auf 1948. Wir haben die Stelle daher ebenfalls unkenntlich gemacht. Bitte entschuldigt die Fehler.

51 2 replies
@joshuaraschke7478 2023-06-15

Gestern Geschichts Abi gehabt 15 Punkte. Mirko ich muss mich bei dir und deinem Team so unfassbar bedanken, über Wochen ja eig Jahren hast du mich mit diesen tollen interessanten Themen dahin begleitet. Jetzt auch noch mit Terra X danke das du für Geschichte so brennst. Es bleibt zu sagen:„To understand the future, you must know the past" das lebst du! Danke 🙏🙌

715 30 replies
@kaiguleikoff7742 2023-06-17

Im Jahr 1953 war ich 4 Jahre alt und erlebte diesen Tag in der Stadt BORNA/Sachsen, Bezirk Leipzig. Mit meiner Mutter war ich auf der Straße und kann mich erinnern an einen brennenden Zeitungskiosk und an die geöffneten Tore der sowjetischen Panzerkaserne in der Stadt. Zu sehen war eine fahrbereite Motorradkolonne mit Beiwagen und aufmontierten leichten Maschinengewehren. Die Soldaten alle mit aufgesetztem Stahlhelm und einer Maschinenpistole vor der Brust. Der damalige große Industriebezirk LEIPZIG wurde am 17. und 18. Juni 1953 ebenfalls von Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen erfaßt. Am 17. Juni waren es 6.500 Werktätige in 22 Betrieben und am 18. Juni bereits 14.200 in 29 Betrieben, die die Arbeit niederlegten. In 5 Demonstrationszügen vereinten sich am 17. Juni rund 30.000 Bürger und am 18. Juni 1.600 Teilnehmer. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Volkspolizei und Angehörigen des MfS. Auf Seiten der Demonstranten wurden 5 Teilnehmer getötet und 7 verletzt, auf Seiten der staatlichen Ordnungskräfte eine Person getötet und 32 verletzt. (Die Angaben sind MfS-Akten entnommen, die nach 1990 öffentlich gemacht wurden) Die gewaltsamen Auseinandersetzungen führten zur Verhängung des Ausnahmezustandes durch die sowjetische Besatzungsmacht - auf Ersuchen der DDR-Regierung und mit Zustimmung der Regierung der UdSSR. 167 von 214 Kreisen der DDR waren davon betroffen. In 121 Städten kam sowjetisches Militär zum Einsatz.

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@renewolf4584 2023-06-17

Danke Mirko, dass du und dein Team zum 70. Jahrestag dieses denkwürdigen Tages dieses Thema aufgreift und - wie alle eure Videos - so detailliert erklärt.

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@sentaheide2196 2023-06-15

In meiner Jugend war der 17. Juni noch ein Feiertag. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich dachte, dass dieser Feiertag erhalten bleiben sollte. In meinen Augen wäre es besser gewesen, wenn der 3. Oktober " Tag der Wiedervereinigung " genannt worden wäre. Ich fände es toll , wenn du auch mal zu den Aufständen in Ungarn, Polen und der Tschechoslowakei ein paar Videos machen würdest. Meine Eltern sind 1957 nach dem Aufstand in Ungarn 1956 nach Deutschland geflüchtet. Davon hören viele junge Menschen heute kaum etwas. Wenn man bedenkt, mit welcher Grausamkeit die Sowjetunion damals in ihren annektierten Gebieten zugeschlagen hat, stimmt mich die jetzige Situation nachdenklich. Danke für die immer sehr informativen Videos!

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@Raptor8525 2023-06-15

vielleicht sollte man den 17. Juni ebenfalls als Feiertag belassen und an diesem Tag daran Gedenken, dass Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit nicht selbstverständlich sind, so wie du es gesagt hast. Ich glaube das kann unsere Gesellschaft wirklich gebrauchen! :)

335 19 replies
@angelarosario4892 2024-06-18

Hallo Mirko. Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache in den USA. Gerade gestern habe ich meinen Studenten einen Filmbeitrag zum 17. Juni gezeigt. Einer meiner Studenten war so interessiert, dass er mir heute Ihr Video geschickt hat. Danke für Ihren Beitrag. Und ja, ich bedaure sehr, dass es den Feiertag zum 17. Juni nicht mehr gibt. Er kennzeichnet so viel mehr eine Mahnung unsere Demokratie gut zu schützen.

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@achims.5771 2023-06-15

Traurig das heute so wenig darüber gesprochen oder berichtet wird.😢 Danke das du uns daran erinnerst.

67 4 replies
@ricogimpel 2023-06-16

In Görlitz gedenken wir heute den 70. Jubiläum des 17. Juni 1953 mit einer größeren Theateraufführung welche die Ereignisse an den Originalen Schauplätzen nachspielen. Mehrere Hobbytheatergruppen werden dafür durch unser großes Gerhart Hauptmann Theater angeleitet.

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@floxyz8941 2023-08-11

Meinen größten Respekt an die mutigen Bürger, die sich gegen die Unterdrückung gewehrt haben!

44 2 replies

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