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Krieg mit Ansage: Warum Wegsehen keine Option mehr ist | A-WEF 2025

2025-12-26 Entertainment
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Mehr Inhalte vom A-WEF 2025: http://a-wef.com „Wenn wir glauben, wir könnten nach ihren Spielregeln ihr Spiel gewinnen, dann haben wir es nicht verstanden.“ Kriegstüchtig werden, Wehrpflicht, Aufrüstung – der nächste Ausnahmezustand kommt nicht überraschend, sondern mit Ansage. Beim Panel „Der Krieg kommt nach Europa – und wie wir ihn verhindern können“ auf dem Alternativ-WEF 2025 diskutieren zentrale Stimmen der Freiheits-, Friedens- und Medienbewegung eine entscheidende Frage: Warten wir, bis Bomben fallen – oder nutzen wir die Zeit, um den Krieg zu verhindern? „Krieg ist hässlich. Krieg ist brutal. Zeigen wir sein Gesicht.“ Mit Emotion und Entschlossenheit gingen Elsa Mittmannsgruber, Martin Rutter, Kayvan Soufi-Siavash, Markus Bönig und Michael Meyen in dieses Panel, um zu diskutieren, wie der Krieg rechtzeitig gestoppt werden kann. Sie warnen vor einer zunehmenden Kriegsnormalisierung – und setzen auf Gemeinschaft, Gesicht zeigen und echte Begegnungen. Vernetzung gegen Isolation, Anti-Kriegsbilder als emotionalen Weckruf, Kriegsdienstverweigerung als mächtiges Grundrecht. Fazit: Widerstand entsteht nicht online, sondern im realen Leben, in lokalen Netzwerken und sichtbaren Aktionen. „Gemeinschaft stärkt, Öffentlichkeit schützt“ Soziologin Mag. Elsa Mittmannsgruber, Autorin, A-WEF Mitbegründerin leitet verschiedene Erkenntnisse aus der von ihr initiierten „Freiheitsbarometer“-Umfrage mit 20.000 Befragten ab. Allen voran: Gemeinschaften bilden. Menschen fühlen sich in Krisenzeiten einsam, isoliert, „abgetrennt“ – Vernetzung ist die wichtigste Maßnahme. Damit ließe sich auch leichter das Gefühl der Ohnmacht überwinden. „Viele würden handeln, wenn sie andere hätten, die mitmachen. Gruppen erzeugen Selbstwirksamkeit“, sagt Mittmannsgruber. „Schockkampagnen allein reichen nicht. Ohne Anschlussfähigkeit führt Angst zur Blockade.“ „Kein Sex mit Soldaten“ Gewohnt pointiert und bewusst überzeichnend plädiert Kayvan Soufi-Siavash für den Einsatz starker Bilder und Emotionen. Denn: „Menschen in Angst sind nicht durch Argumente erreichbar.“ Krieg müsse dargestellt werden, wie er sei: blutig, dreckig, zerstörerisch – nicht heroisch. Verhöhnung und Humor sollen „als Widerstandsmittel“ eingesetzt werden: „Systeme können mit Spott schlecht umgehen.“ Er schlägt deshalb drastische, satirisch-invertierte Anti-Werbekampagnen vor („Freude am Töten“, „Kein Sex mit Soldaten“). „Gib dem Krieg ein Gesicht: Schweiß, Blut, Ekel.“ Das führe zu moralischen Schocks und Ablehnung des Krieges.“ Es brauche neue Bühnenformate, wo Bürger ihre Angst laut aussprechen und Applaus erleben, das baue Scham und Gehorsam ab. „Menschen brauchen Gelegenheiten, mutig erlebt zu werden“, meint Kayvan. Auch Erziehung müsse grundlegend anders werden: „Kinder sollen widersprechen lernen, nicht nur gehorchen“. „Mutig und widerständig auftreten“ Aktivist Martin Rutter sieht Angst als das zentrale Steuerungsinstrument der Kriegstreiber: „Wer Angst hat, lässt sich kontrollieren.“ Mut sei die Gegenkraft. Und Aufklärung extrem wichtig. Rutter: „Menschen müssen vor allem ein realistisches Zukunftsbild erhalten, um aktiv zu werden. Krieg 2029 bedeutet Tote in der eigenen Familie, zerstörte Häuser, Enteignung – wenn niemand was tut.“ Er fordert zivilen Ungehorsam, Abkehr vom „Bitte-dürfen-wir-demonstrieren“-Modus, mutiges und widerständiges Auftreten. „Wenn wir meinen, wir können nach ihren Spielregeln ihr Spiel gewinnen, dann haben wir es nicht verstanden.“ „Kriegdienstverweigerung ist ein Grundrecht“ Unternehmer Markus Bönig setzt auf Vision statt Angstbilder: „Sonst bleibt Widerstand passiv“, sagt er. „Bewegung entsteht, wenn Menschen für etwas sind, nicht nur gegen etwas.“ Böning verweist auf das Grundgesetz: „Die größte ungenutzte Macht ist überhaupt die Kriegsdienstverweigerung. Niemand darf laut Grundgesetz zum Dienst an der Waffe gezwungen werden!“. Kriegsdienstverweigerung sei kein Antrag: „Es ist die Ausübung eines Grundrechts.“ Sein Tool Kriegsdienstblocker.de ermögliche binnen Minuten die Verweigerung. Damit könne man das System blockieren: „Ein Krieg ohne Krieger ist schwer zu führen.“ „Widerstand findet nur im echten Leben statt“ Kommunikationswissenschaftler Professor Michael Meyen sagt: „Medien schaffen Angst-Realitäten, die mit der echten Welt oft wenig zu tun haben, wie bei Corona, Klima, Krieg“. Bewegungen würden scheitern, wenn sie nach der alten Fernsehlogik arbeiten, wie etwa große Demos, Reden – heute dominiere die Digitallogik. Seine Empfehlung: „Geräte ausschalten, raus ins echte Leben. Sucht euch die Erwachsenen. Und überlegt mit ihnen, wie ihr die Kinder erreicht.“ Alle bestehenden und folgenden Inhalte des Alternativ-WEF 2025 finden Sie unter www.auf1.tv oder unter www.a-wef.com.

Top Comments (10)

@sternenkind8238 2025-12-26

Wenn keiner Hingeht und Mitmacht gibt es keinen Krieg dafür Erfordert es allerdings Angstfreiheit und Mut es wäre so einfach.............. Liebe geht Raus ❤️🕊️🍀

29 3 replies
@MrNickBeck 2025-12-26

Super Idee ein alternatives WEF zu gründen. Was noch fehlt ist eine homepage, auf der man die Demonstrationen alle, alle einsehen kann. Also außer die regelmäßigen Montagsdemonstrationen, die kann jeder alleine rausfinden. Aber ich habe schon einen Besuch von Bodo Schiffmann in meinem Ort verpasst, weil ich den Termin nicht erfahren habe. Es ist immer ein großes Suchspiel eine örtliche Demo rauszufinden, wenn man wie ich keine örtliche Presse liest.

28
@Maximilian-rb8sb 2025-12-26

Bravo. Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts.

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@bachschwimmer1171 2025-12-26

Es wird sich 2026 einiges zum Positiven ändern. Schwarzenberg hat gezeigt wie es geht. Auch danke an die vernünftigen Polizeibeamten!

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@snowflake9269 2025-12-28

Ich kann Kayvan nur zustimmen, man muß den Bürgern klarmachen was Krieg bedeutet.

15 3 replies
@thomasehemann7676 2025-12-26

Fackelmärsche im Bademantel hätte eine weitreichende Symbolik

13
@evelynrojahn984 2025-12-28

Ich kann Kayvan nur zustimmen, nur so sehen die Kinder und deren Eltern was Krieg wirklich ist. Wer will dann noch da mitmachen?

13
@gerryjanetzky 2025-12-26

Nach dem Gewinn aus den Rüstungsaktien kommt immer der Gewinn aus den Prothesenfirmenaktien.

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@strictly-f8p 2025-12-26

Wegsehen war noch nie eine Option. Sehr gute Gesprächsrunde.

9
@jankaelin7241 2025-12-28

Danke für den Aufwand! Danke für das Engagement! Danke für das Gesicht zeigen! Danke für die Stimme! Danke für den Geist, der uns vereinigt! Danke für die Dankbarkeit in Liebe! Danke, dass Ihr das sowieso tut! Danke!

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