Ökonom & "Wirtschaftsweiser" Martin Werding - Jung & Naiv: Folge 690
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Top Comments (10)
Schade, dass es so wenig inhaltlich um die Rente ging. Er ist einer der relevantesten Experten auf dem Gebiet und im Jahresgutachten ging es in einem Kapitel darüber und ihr redet nicht wirklich darüber, was sich ändern müsste. Generell kommt die Rente in den 690 Folgen viel zu kurz! Es ist ein komplexes, aber sehr wichtiges Thema.
Schade, man hätte aus diesem Interview so viel mehr rausholen können. Ich verstehe dass das Format davon lebt, provokativ Fragen zu stellen - aber sobald eine Erklärung startet, die nicht ins antikapitalistische Weltbild passt, wird sofort das Thema gewechselt. Der Hr. Werding macht auf mich schon einen reflektierten Eindruck und gibt sich Mühe, selbst auf platte Fragen reflektiert zu antworten. Letztlich fühlt es sich an wie ein etwas paranoider Trip durch 100 kleinen Themen, von denen letztlich keins so besprochen wurde, dass ich wirklich etwas neues gelernt oder verstanden habe. Wie schon von anderen Leuten kommentiert, würde ich mir für's nächste Mal wünschen, ein Thema (hier: Rente) viel tiefer zu durchdringen. Merci :)
Ich fand den Gast sehr interessant und finde es schön, dass er da war. Nachdem ich nun aber das ganze Gespräch gesehen habe finde ich, dass man da vielleicht mehr daraus hätte machen können. Wie oft in Gesprächen, bei denen Tilo und der Gast in ihren Meinungen eher weiter auseinander liegen, wirkte Tilos Art der Fragestellung teilweise etwas zu aufdringlich, provokant und zu wenig auf die Antworten eingehend. Was ausdrücklich nicht heißt, dass kritische Fragen und auch Nachfragen nicht von zentraler Bedeutung für so ein Gespräch wären. Ich persönlich habe aber beim Zuschauen v.a. den Wunsch einen breiten Eindruck vom Gast und seinen Ansichten zu bekommen und natürlich auch wie begründet und belastbar seine Positionen so sind. Besonders die Herabwürdigung vergangener Aussagen von Werdig waren für meinen Geschmack wirklich schon respektlos bis beleidigend. Der Mann ist immerhin der Gast des Formats und es gäbe zahlreiche Wege ihn höflich darauf hinzuweisen, dass seine früheren Befürchtungen und Vorhersagen anscheinend so nicht eingetroffen sind.
Ich bin schon sehr auf Maurice‘ Reaktion gespannt😂
Jetzt erkennt man einmal mehr warum ist um Deutschland so steht wie es steht.
Nach diesem Interview freue ich mich schon aufs nächste Wirtschaftsbriefing und den 2045 Podcast.
Es wäre ratsam Maurice dort hinzusetzen
Hi Tilo, er hat Rawls völlig falsch interpretiert und offensichtlich nie gelesen. Rawls hat explizit geschrieben, dass Vermögenskonzentration per se ein Problem ist für die Demokratie.
War ein interessantes Gefecht.
John Rawls würde sich im Grab drehen, wenn seine Theorie so benutzt wird um diese Argumentation zu stützen
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Schade, dass es so wenig inhaltlich um die Rente ging. Er ist einer der relevantesten Experten auf dem Gebiet und im Jahresgutachten ging es in einem Kapitel darüber und ihr redet nicht wirklich darüber, was sich ändern müsste. Generell kommt die Rente in den 690 Folgen viel zu kurz! Es ist ein komplexes, aber sehr wichtiges Thema.
Schade, man hätte aus diesem Interview so viel mehr rausholen können. Ich verstehe dass das Format davon lebt, provokativ Fragen zu stellen - aber sobald eine Erklärung startet, die nicht ins antikapitalistische Weltbild passt, wird sofort das Thema gewechselt. Der Hr. Werding macht auf mich schon einen reflektierten Eindruck und gibt sich Mühe, selbst auf platte Fragen reflektiert zu antworten. Letztlich fühlt es sich an wie ein etwas paranoider Trip durch 100 kleinen Themen, von denen letztlich keins so besprochen wurde, dass ich wirklich etwas neues gelernt oder verstanden habe. Wie schon von anderen Leuten kommentiert, würde ich mir für's nächste Mal wünschen, ein Thema (hier: Rente) viel tiefer zu durchdringen. Merci :)
Ich fand den Gast sehr interessant und finde es schön, dass er da war. Nachdem ich nun aber das ganze Gespräch gesehen habe finde ich, dass man da vielleicht mehr daraus hätte machen können. Wie oft in Gesprächen, bei denen Tilo und der Gast in ihren Meinungen eher weiter auseinander liegen, wirkte Tilos Art der Fragestellung teilweise etwas zu aufdringlich, provokant und zu wenig auf die Antworten eingehend. Was ausdrücklich nicht heißt, dass kritische Fragen und auch Nachfragen nicht von zentraler Bedeutung für so ein Gespräch wären. Ich persönlich habe aber beim Zuschauen v.a. den Wunsch einen breiten Eindruck vom Gast und seinen Ansichten zu bekommen und natürlich auch wie begründet und belastbar seine Positionen so sind. Besonders die Herabwürdigung vergangener Aussagen von Werdig waren für meinen Geschmack wirklich schon respektlos bis beleidigend. Der Mann ist immerhin der Gast des Formats und es gäbe zahlreiche Wege ihn höflich darauf hinzuweisen, dass seine früheren Befürchtungen und Vorhersagen anscheinend so nicht eingetroffen sind.
Ich bin schon sehr auf Maurice‘ Reaktion gespannt😂
Jetzt erkennt man einmal mehr warum ist um Deutschland so steht wie es steht.
Nach diesem Interview freue ich mich schon aufs nächste Wirtschaftsbriefing und den 2045 Podcast.
Es wäre ratsam Maurice dort hinzusetzen
Hi Tilo, er hat Rawls völlig falsch interpretiert und offensichtlich nie gelesen. Rawls hat explizit geschrieben, dass Vermögenskonzentration per se ein Problem ist für die Demokratie.
War ein interessantes Gefecht.
John Rawls würde sich im Grab drehen, wenn seine Theorie so benutzt wird um diese Argumentation zu stützen