Eiserne Kreuze im Wald: Was wir damit wirklich vorhaben
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Top Comments (10)
Jetzt ist es amtlich. "Der Rigotti hat ne Meise in der Kalebasse!" 😂 Herzlichen Glückwunsch!
Moin Florian! Es ist schon ein Kreuz mit diesen Grenzzaunpfählen... Schön, dass du dir jetzt in der Werkstatt mehr Platz geschaffen hast. Das ist echt Gold wert. Die Ergebnisse deiner Bodenanalyse zeigt, wie wichtig so eine Analyse ist. Dein Ergebnis überrascht mich in Sachen Phosphor nicht wirklich. Ich hab es mit dem Stalldung so gelernt, dass man Im Herbst düngt, dann im ersten Jahr die Starkzehrer drauf anbaut, im zweiten Jahr die Mittelzehrer und im dritten Jahr die Schwachzehrer, bevor man im Herbst des dritten Jahres wieder Stalldung einbringt. Auch die übrigen Ergebnisse sind erklärbar. Du erzeugst durch die ständige Düngung ein stark abbauendes Mikrobiom. Die Umsetzung von organischer Substanz, die Mineralisierung, geht schnell vonstatten, weswegen Mineralien wie Mg hoch sind und Humus niedrig (was auch bereits der für deinen lockeren Boden leicht erhöhte pH Wert vermuten ließ). Dein Boden fliegt sozusagen mit Nachbrenner. Du hast nichts zu Stickstoff gesagt. Wurde der nicht bestimmt? Die Dünge-Empfehlung mit Hornspänen finde ich richtig, sie liefert langsam und fast nur Stickstoff. Gerade bei Tomaten musst du aber zur Fruchtbildung auch genug Kalium haben. Für mittel und stark zehrende Kulturen Kalimagnesia (Patentkali) zu geben, halte ich bei deinem Magnesiumüberschuss für etwas gewagt. Da würde ich nur Kalium nachschießen. Reiner Kaliumdünger enthält Kaliumoxid und etwas Kaliumsulfat, was dem verfügbaren Schwefel im Boden zu Gute kommt. Ich denke, wenn du mit dem Hühnermist auf diese drei-Jahreszyklus kommst, wird dein Boden und vor allem die Mikroorganismen wieder so ausgewogen, dass du mit rein natürlichen Beigaben wieder alles im Lot halten kannst. Bis dahin wirst du vermutlich in den sauren Apfel beißen und mit sorgfältig überlegten Gaben von mineralischem Dünger gezielt nachhelfen müssen. Es gab früher mal dieses Bild eines Fasses, bei dem die Dauben unterschiedlich lang waren und mit den einzelnen Nährstoffen bezeichnet waren. Das sollte versinnbildlichen, dass immer der Nährstoff, der im Minimum vorliegt, den Ertrag (das Volumen des Fasses) bestimmt. Das stimmt im Prinzip zwar immer noch, ist aber dennoch total veraltet, weil zu simpel gedacht. Wie man bei dir schön sehen kann, ist auch ein Zuviel von einem Nährstoff dazu in der Lage, einen ganzen Boden ins Ungleichgewicht zu bringen. Auch wenn die Firma inzwischen sehr kommerzialisiert ist: Wenn du antiquarisch das "Gärtner Poetschkes Siedlerbuch" in einer Ausgabe vor 1945 bekommen kannst, dann ist das sehr empfehlenswerte Lektüre (trotz der schwer erträglichen Merkreime, die einem wie Pattex im Kopf kleben bleiben). Damals war das Ziel, die wirtschaftskrise- und kriegsbedingt knappen Mineraldünger nur sparsam einzusetzen und vor allem auf altbewährte Mittel zu setzen. Ich habe sowohl eine frühe und eine Nachkriegsausgabe. Es ist sehr spannend, wie sich das in wenigen Jahren gedreht hat und der Volldünger propagiert wird. Nochmal ein Wort zu Werkzeugen 😉. So einen Vorstecher, wie du ihn beim Rätsel gezeigt hast, wird man bei einem Schuster selten finden - es sei denn, er ist auch Sattler. Eine echte Schusterahle ist ein Werkzeug, in das man eine nadelartige Ahle einspannen kann. Auswechselbar, weil die Dinger leicht verbiegen und man verschiedene Durchmesser benötigt für die verschiedenen Nadel- bzw. Fadenstärken. Damit sticht der Schuster gleichmäßige Löcher der der Naht ins Leder, damit er mit der Nähnadel, die ja keinen Griff hat, nicht so viel Kraft aufwenden muss. So eine Schusterahle kann ich dir und allen anderen Heimwerkern nur wärmstens ans Herz legen. Ich habe einen Stahlnagel (diese blauen gehärteten) da eingespannt. Je nach Ahle muss man dazu den Nagelkopf abbrechen. Damit kann man prima Löcher für kleine Holzschrauben vorstechen. Z.B. um Schrank-Rückwände mit 2,5x25mm Schrauben zu befestigen anstatt zu nageln. Auch zum Anreißen (sogar auf Stahl) ist die prima. Und jetzt wünsch ich allen schöne Ostern! VG Andreas
Viel Spass mit dem Pikierstäbchen. Liebe Grüße Wolfram Benz 😊 P.S. Das ist der vierte Versuch. Alle anderen Kommentare sind wieder verschwunden.
danke fürs vid, die pfosten sind aber schon ein verletzungs risiko für Rehe wen die durch den wald fetzen. markiertes holz würde mir besser gefallen :)
Hallo Rigotti. So eine Bodenanalyse habe ich auch in meinem Kleingarten, nach der Übernahme gemacht. Da der Vorgänger kaum Anbaufläche hatte, habe ich die Flächen testen lassen, wo ich Gemüse ziehen wollte. Ergebnis: Totale Überdüngung. Starkzehrer Anbau empfohlen. 4 Jahre nicht düngen. Vorgänger hat die Rasenfläche nach dem Prinzip,Viel hilft viel, mit Blaukorn! gedüngt. Wir haben es jetzt im Griff. Info an alle die es interessiert: Wer im Garten noch Kirschlorbeer hat, und diese entfernt, denkt daran, dass es Nachfolger Pflanzen an dieser Stelle sehr schwer haben werden mit dem Boden zurecht zu kommen. Kirschlorbeer gibt Stoffe in den Boden ab, die andere Pflanzen verdrängen. Deswegen diese Pflanze komplett mit den Wurzeln entfernen. Boden aufbessern und ersteinmal mit Gründüngung arbeiten. 3 Jahre hat es gebraucht bis ich dort neue Pflanzen einsetzen konnte. Jetzt kommen Johannesbeeren und die Pflaumenbäume mit dem Boden zurecht. Schönen Ostermontag.
Guten Morgen an Alle! Ich wünsche Euch allen schöne und besinnliche Ostertage mit der Familie, Kindern oder Freunden. LG aus Oranienburg, Lars R.
Ich persönlich hätte es schöner gefunden, in der Natur Hölzer einzuschlagen als Markierung wie Metall allein schon von den Verletzungsrisiko für die Tiere, weil am oberen Ende deines Metall die höchste Verletzungsgefahr ausgeht von diesem Befestigungs Winkel, der natürlich richtig Schmerzen verursacht, wenn man hier irgendwo rennt oder fällt, ist sie nur mein Gedanke dazu. Wenn man die Winkel natürlich abmachen könnte, dann wäre es aus meiner Sicht auf jeden Fall optimiert dann könnte man sie auch drin lassen, obwohl ich immer noch ein Fan davon bin Wald,holz und Stein, deswegen machen wir alle, die eine Pferdekoppel haben oder ein Waldhaus und Zeug da was ein hab ich noch keinen mit Metall gesehen nur mal so nicht bös gemeint, sondern mitgedacht. Ansonsten ist das einer der besten Kanäle im Bereich Unterhaltung / Selbstversorgung und Allgemeinbildung super weiter so , super Videoschnittechnik alles mit Liebe gemacht
Guten morgen und allen frohe Ostern. Danke Florian für das Video ❤🎉
Metallzaunpfähle.... Ich liebe deinen Content, "Peter Lustig II"
Tolles Video von dir lieber Rigotti.
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Jetzt ist es amtlich. "Der Rigotti hat ne Meise in der Kalebasse!" 😂 Herzlichen Glückwunsch!
Moin Florian! Es ist schon ein Kreuz mit diesen Grenzzaunpfählen... Schön, dass du dir jetzt in der Werkstatt mehr Platz geschaffen hast. Das ist echt Gold wert. Die Ergebnisse deiner Bodenanalyse zeigt, wie wichtig so eine Analyse ist. Dein Ergebnis überrascht mich in Sachen Phosphor nicht wirklich. Ich hab es mit dem Stalldung so gelernt, dass man Im Herbst düngt, dann im ersten Jahr die Starkzehrer drauf anbaut, im zweiten Jahr die Mittelzehrer und im dritten Jahr die Schwachzehrer, bevor man im Herbst des dritten Jahres wieder Stalldung einbringt. Auch die übrigen Ergebnisse sind erklärbar. Du erzeugst durch die ständige Düngung ein stark abbauendes Mikrobiom. Die Umsetzung von organischer Substanz, die Mineralisierung, geht schnell vonstatten, weswegen Mineralien wie Mg hoch sind und Humus niedrig (was auch bereits der für deinen lockeren Boden leicht erhöhte pH Wert vermuten ließ). Dein Boden fliegt sozusagen mit Nachbrenner. Du hast nichts zu Stickstoff gesagt. Wurde der nicht bestimmt? Die Dünge-Empfehlung mit Hornspänen finde ich richtig, sie liefert langsam und fast nur Stickstoff. Gerade bei Tomaten musst du aber zur Fruchtbildung auch genug Kalium haben. Für mittel und stark zehrende Kulturen Kalimagnesia (Patentkali) zu geben, halte ich bei deinem Magnesiumüberschuss für etwas gewagt. Da würde ich nur Kalium nachschießen. Reiner Kaliumdünger enthält Kaliumoxid und etwas Kaliumsulfat, was dem verfügbaren Schwefel im Boden zu Gute kommt. Ich denke, wenn du mit dem Hühnermist auf diese drei-Jahreszyklus kommst, wird dein Boden und vor allem die Mikroorganismen wieder so ausgewogen, dass du mit rein natürlichen Beigaben wieder alles im Lot halten kannst. Bis dahin wirst du vermutlich in den sauren Apfel beißen und mit sorgfältig überlegten Gaben von mineralischem Dünger gezielt nachhelfen müssen. Es gab früher mal dieses Bild eines Fasses, bei dem die Dauben unterschiedlich lang waren und mit den einzelnen Nährstoffen bezeichnet waren. Das sollte versinnbildlichen, dass immer der Nährstoff, der im Minimum vorliegt, den Ertrag (das Volumen des Fasses) bestimmt. Das stimmt im Prinzip zwar immer noch, ist aber dennoch total veraltet, weil zu simpel gedacht. Wie man bei dir schön sehen kann, ist auch ein Zuviel von einem Nährstoff dazu in der Lage, einen ganzen Boden ins Ungleichgewicht zu bringen. Auch wenn die Firma inzwischen sehr kommerzialisiert ist: Wenn du antiquarisch das "Gärtner Poetschkes Siedlerbuch" in einer Ausgabe vor 1945 bekommen kannst, dann ist das sehr empfehlenswerte Lektüre (trotz der schwer erträglichen Merkreime, die einem wie Pattex im Kopf kleben bleiben). Damals war das Ziel, die wirtschaftskrise- und kriegsbedingt knappen Mineraldünger nur sparsam einzusetzen und vor allem auf altbewährte Mittel zu setzen. Ich habe sowohl eine frühe und eine Nachkriegsausgabe. Es ist sehr spannend, wie sich das in wenigen Jahren gedreht hat und der Volldünger propagiert wird. Nochmal ein Wort zu Werkzeugen 😉. So einen Vorstecher, wie du ihn beim Rätsel gezeigt hast, wird man bei einem Schuster selten finden - es sei denn, er ist auch Sattler. Eine echte Schusterahle ist ein Werkzeug, in das man eine nadelartige Ahle einspannen kann. Auswechselbar, weil die Dinger leicht verbiegen und man verschiedene Durchmesser benötigt für die verschiedenen Nadel- bzw. Fadenstärken. Damit sticht der Schuster gleichmäßige Löcher der der Naht ins Leder, damit er mit der Nähnadel, die ja keinen Griff hat, nicht so viel Kraft aufwenden muss. So eine Schusterahle kann ich dir und allen anderen Heimwerkern nur wärmstens ans Herz legen. Ich habe einen Stahlnagel (diese blauen gehärteten) da eingespannt. Je nach Ahle muss man dazu den Nagelkopf abbrechen. Damit kann man prima Löcher für kleine Holzschrauben vorstechen. Z.B. um Schrank-Rückwände mit 2,5x25mm Schrauben zu befestigen anstatt zu nageln. Auch zum Anreißen (sogar auf Stahl) ist die prima. Und jetzt wünsch ich allen schöne Ostern! VG Andreas
Viel Spass mit dem Pikierstäbchen. Liebe Grüße Wolfram Benz 😊 P.S. Das ist der vierte Versuch. Alle anderen Kommentare sind wieder verschwunden.
danke fürs vid, die pfosten sind aber schon ein verletzungs risiko für Rehe wen die durch den wald fetzen. markiertes holz würde mir besser gefallen :)
Hallo Rigotti. So eine Bodenanalyse habe ich auch in meinem Kleingarten, nach der Übernahme gemacht. Da der Vorgänger kaum Anbaufläche hatte, habe ich die Flächen testen lassen, wo ich Gemüse ziehen wollte. Ergebnis: Totale Überdüngung. Starkzehrer Anbau empfohlen. 4 Jahre nicht düngen. Vorgänger hat die Rasenfläche nach dem Prinzip,Viel hilft viel, mit Blaukorn! gedüngt. Wir haben es jetzt im Griff. Info an alle die es interessiert: Wer im Garten noch Kirschlorbeer hat, und diese entfernt, denkt daran, dass es Nachfolger Pflanzen an dieser Stelle sehr schwer haben werden mit dem Boden zurecht zu kommen. Kirschlorbeer gibt Stoffe in den Boden ab, die andere Pflanzen verdrängen. Deswegen diese Pflanze komplett mit den Wurzeln entfernen. Boden aufbessern und ersteinmal mit Gründüngung arbeiten. 3 Jahre hat es gebraucht bis ich dort neue Pflanzen einsetzen konnte. Jetzt kommen Johannesbeeren und die Pflaumenbäume mit dem Boden zurecht. Schönen Ostermontag.
Guten Morgen an Alle! Ich wünsche Euch allen schöne und besinnliche Ostertage mit der Familie, Kindern oder Freunden. LG aus Oranienburg, Lars R.
Ich persönlich hätte es schöner gefunden, in der Natur Hölzer einzuschlagen als Markierung wie Metall allein schon von den Verletzungsrisiko für die Tiere, weil am oberen Ende deines Metall die höchste Verletzungsgefahr ausgeht von diesem Befestigungs Winkel, der natürlich richtig Schmerzen verursacht, wenn man hier irgendwo rennt oder fällt, ist sie nur mein Gedanke dazu. Wenn man die Winkel natürlich abmachen könnte, dann wäre es aus meiner Sicht auf jeden Fall optimiert dann könnte man sie auch drin lassen, obwohl ich immer noch ein Fan davon bin Wald,holz und Stein, deswegen machen wir alle, die eine Pferdekoppel haben oder ein Waldhaus und Zeug da was ein hab ich noch keinen mit Metall gesehen nur mal so nicht bös gemeint, sondern mitgedacht. Ansonsten ist das einer der besten Kanäle im Bereich Unterhaltung / Selbstversorgung und Allgemeinbildung super weiter so , super Videoschnittechnik alles mit Liebe gemacht
Guten morgen und allen frohe Ostern. Danke Florian für das Video ❤🎉
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