Die Schlacht von Stalingrad 1942/43
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Top Comments (10)
Liebe Community, bei 10:39 ist unsere Formulierung ungenau: Die Zahl der 6.000 Stalingrad-Rückkehrer verteilt sich auf die Zeit zwischen 1948 und 1956 und nicht allein auf das Jahr 1955.
Meine Tante kannte einen der stalingrad überlebt hat. Er hat immer gesagt: „Wenn ich das hier überlebe werde ich Priester“. Er hat es geschafft und wurde Priester
Mein ehemaliger Nachbar war in der sechsten Division in starlingrad und hat überlebt da er Schwerverletzt von einer Handgranate ins Lazarett musste. Jedes Mal wenn er darüber erzählt hatte war es extrem detailliert als sei es gestern gewesen. Jedesmal überkamen ihm die Tränen, wenn er daran denken musste.
Der Bruder meiner Oma war auch in Stalingrad als Soldat und ist dort"verschollen". Leider konnte man nie rausfinden, was aus ihm geworden ist bzw. wie er dann wohl verstorben ist. Einfach erschreckend, was die Menschen dort durchleiden mussten.
Hallo Mirko! Mein Vater war als Soldat in Stalingrad und danach lange in Gefangenschaft. Er hat nie etwas davon erzählt. Er war ein einfacher Soldat und Kraftfahrer bis zu seiner Verwundung durch Granatsplitter. Mehr habe ich nie erfahren bis er 2001 verstorben ist. So etwas sollte niemand erleben !!!
Mein Opa war nicht inStalingrad aber einer der ersten in Frankreich... er fiel 1941 in einer Provinz durch eine Artilleriegranate. Seit dem hat meine Oma nie wieder darüber geredet und jedes mal wenn ich eine WW2 Doku schaue und sie sieht es fängt sie an zu weinen😢
Ich bin mittlerweile 32 Jahre, als Kind durfte ich immer im großen Garten unserer Nachbarn spielen, die ältere Nachbarin war immer sehr nett und hat sich immer gefreut über spielende Kinder im Garten… ihr Mann, soweit ich mich noch erinnern kann, war in Stalingrad und hatte beide Beine verloren. Er saß oft in der alten Küche und war meist grimmig, als Kind fand ich ihn etwas gruselig und ich habe versucht ihn zu meiden. Meine Großeltern erzählten mir, als ich irgendwann ein Teenager war, was es mit seiner Verletzung auf sich hatte und warum er so verschlossen war, da waren er und seine Frau allerdings schon verstorben, seit diesen Tagen habe ich mein Interesse für Geschichte entdeckt. Klingt vielleicht etwas komisch, aber es war so. Im Nachhinein tat er mir unglaublich leid, als Kind wusste man es natürlich nicht besser, aber wenn die beiden und auch meine Großeltern noch leben würde hätte ich unendlich viele Fragen… die bleiben nun leider für immer unbeantwortet. Wichtig finde ich trotzdem, dass der jüngeren Generation unsere Geschichte gelehrt wird und das Interesse an Geschichte weiterhin geweckt wird.
"Das rohe Pferdefleisch, schmeckt wie der schönste Braten in der Heimat. Diese Worte standen im letzten Brief von meine Oma's Onkel. So etwas darf sich nie, nie wieder Wiederholen!!! 😢😢😢
Meine Oma hat leider viele Freunde und Verwandte in Russland und speziell Stalingrad verloren. Ihr Bruder kam nach Hause aber hat nie wieder ein Wort geredet. Diese Opfer waren so vergebens das zerreißt mir das Herz
Ich bin Brasilianer, aber mein Urgroßvater war Deutscher und kämpfte für die 297. Infanteriedivision in Stalingrad. Sein letzter Brief war im November 1942. Aus seinen Unterlagen geht hervor, dass er im Januar 1943 im Kampf gefallen ist.
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Liebe Community, bei 10:39 ist unsere Formulierung ungenau: Die Zahl der 6.000 Stalingrad-Rückkehrer verteilt sich auf die Zeit zwischen 1948 und 1956 und nicht allein auf das Jahr 1955.
Meine Tante kannte einen der stalingrad überlebt hat. Er hat immer gesagt: „Wenn ich das hier überlebe werde ich Priester“. Er hat es geschafft und wurde Priester
Mein ehemaliger Nachbar war in der sechsten Division in starlingrad und hat überlebt da er Schwerverletzt von einer Handgranate ins Lazarett musste. Jedes Mal wenn er darüber erzählt hatte war es extrem detailliert als sei es gestern gewesen. Jedesmal überkamen ihm die Tränen, wenn er daran denken musste.
Der Bruder meiner Oma war auch in Stalingrad als Soldat und ist dort"verschollen". Leider konnte man nie rausfinden, was aus ihm geworden ist bzw. wie er dann wohl verstorben ist. Einfach erschreckend, was die Menschen dort durchleiden mussten.
Hallo Mirko! Mein Vater war als Soldat in Stalingrad und danach lange in Gefangenschaft. Er hat nie etwas davon erzählt. Er war ein einfacher Soldat und Kraftfahrer bis zu seiner Verwundung durch Granatsplitter. Mehr habe ich nie erfahren bis er 2001 verstorben ist. So etwas sollte niemand erleben !!!
Mein Opa war nicht inStalingrad aber einer der ersten in Frankreich... er fiel 1941 in einer Provinz durch eine Artilleriegranate. Seit dem hat meine Oma nie wieder darüber geredet und jedes mal wenn ich eine WW2 Doku schaue und sie sieht es fängt sie an zu weinen😢
Ich bin mittlerweile 32 Jahre, als Kind durfte ich immer im großen Garten unserer Nachbarn spielen, die ältere Nachbarin war immer sehr nett und hat sich immer gefreut über spielende Kinder im Garten… ihr Mann, soweit ich mich noch erinnern kann, war in Stalingrad und hatte beide Beine verloren. Er saß oft in der alten Küche und war meist grimmig, als Kind fand ich ihn etwas gruselig und ich habe versucht ihn zu meiden. Meine Großeltern erzählten mir, als ich irgendwann ein Teenager war, was es mit seiner Verletzung auf sich hatte und warum er so verschlossen war, da waren er und seine Frau allerdings schon verstorben, seit diesen Tagen habe ich mein Interesse für Geschichte entdeckt. Klingt vielleicht etwas komisch, aber es war so. Im Nachhinein tat er mir unglaublich leid, als Kind wusste man es natürlich nicht besser, aber wenn die beiden und auch meine Großeltern noch leben würde hätte ich unendlich viele Fragen… die bleiben nun leider für immer unbeantwortet. Wichtig finde ich trotzdem, dass der jüngeren Generation unsere Geschichte gelehrt wird und das Interesse an Geschichte weiterhin geweckt wird.
"Das rohe Pferdefleisch, schmeckt wie der schönste Braten in der Heimat. Diese Worte standen im letzten Brief von meine Oma's Onkel. So etwas darf sich nie, nie wieder Wiederholen!!! 😢😢😢
Meine Oma hat leider viele Freunde und Verwandte in Russland und speziell Stalingrad verloren. Ihr Bruder kam nach Hause aber hat nie wieder ein Wort geredet. Diese Opfer waren so vergebens das zerreißt mir das Herz
Ich bin Brasilianer, aber mein Urgroßvater war Deutscher und kämpfte für die 297. Infanteriedivision in Stalingrad. Sein letzter Brief war im November 1942. Aus seinen Unterlagen geht hervor, dass er im Januar 1943 im Kampf gefallen ist.