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Europas Pharmaindustrie vor dem Pillenknick: Verliert Europa seine Zukunft?

2026-06-27 News & Politics
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Europa sorgt sich um seine Abhängigkeit von Wirkstoffen aus China und Indien. Doch das eigentliche Risiko für die europäische Pharmaindustrie reicht weit darüber hinaus: Während Europas Forscher weiterhin zur Weltspitze gehören, entstehen Produktionskapazitäten, klinische Studien, Biotech-Cluster und die größten Wertschöpfungseffekte zunehmend in den USA und China. Gleichzeitig verschieben internationale Pharmakonzerne Investitionen, stoppen Projekte oder schließen Standorte in Europa. Regulatorische Unsicherheit, steigender Kostendruck und zunehmende Preisregulierungen schwächen den Standort zusätzlich. Der „Pillenknick“ folgt damit einem Muster, das bereits aus der Automobilindustrie bekannt ist: Europa entwickelt Innovationen – andere Länder industrialisieren sie und erzielen die wirtschaftlichen Erträge. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur, woher die Medikamente von heute stammen. Sondern ob die Medikamente von morgen überhaupt noch in Europa entwickelt und produziert werden. In diesem Video analysieren wir: • Warum Europa bei Pharma und Biotechnologie an Wettbewerbsfähigkeit verliert. • Welche Rolle China und die USA beim globalen Ausbau der Pharmaindustrie spielen. • Weshalb Investitionen und klinische Studien zunehmend außerhalb Europas stattfinden. • Welche Folgen regulatorische Vorgaben, Preisdruck und Standortkosten haben. • Was Politik und Industrie tun müssten, um Europas Pharmastandort langfristig zu sichern. ****************** Kapitel: 00:00 Die letzte Antibiotika-Fabrik Europas 01:06 Verliert Europa seine Pharmaindustrie? 02:53 Europa forscht – USA und China profitieren 03:40 Warum Pharma-Investitionen Europa verlassen 05:29 EU-Regeln und ihre Folgen für die Medikamentenproduktion 06:53 Wien als Pharma-Standort – Europas Chance? 07:19 China wird zur Biotech-Supermacht 08:14 Fazit: Kommen die Medikamente der Zukunft noch aus Europa? ****************** Abonnieren Sie unseren Kanal für weitere spannende Themen: @INDUSTRIEMAGAZIN Für mehr detaillierte Insights abonnieren Sie unseren Newsletter: https://industriemagazin.at/news/newsletter

Top Comments (10)

@Sebastian-ju8mt 2026-06-27

Die EU ist bekloppt. Prüfung der Nutzung von Ethanol, wie irre ist das denn. Die EU zerstört mit ihrem Bürokratie-Wahn den eigenen Kontinent. Was hocken da für Leute?

23 1 replies
@dragoaus 2026-06-27

Tja wir haben uns auf EU und Bürokratie fokussiert, Chinesen und Inder auf Handel und Wirtschaft, Ergebnisse sehen wir heute

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@malakusmalakuss2152 2026-06-27

Merkwürdig. Während Corona hat uns Politik versprochen, dass wir unabhängiger werden. Und die Realität ist anders als Planwirtschaft.

12 2 replies
@MaxMustermann-yj1wz 2026-06-27

Mir werdens wie die Deutschen machen,obwohl alle Lampen bereits rot leuchten wird stur weitergemacht wie bisher. 😅

11 1 replies
@imnotusingmyrealname4566 2026-06-27

Erschreckend war für mich, dass Takeda kürzlich Stellen in Forschungs- und Entwicklungsfunktionen in Wien gestrichen hat, also nicht mal Produktion.

8
@ug636 2026-06-27

Wie menschlich eine Gesellschaft ist, sieht man auch daran wie sie mit den Schwächsten umgeht

5
@hartmutlorentzen9659 2026-06-29

Erst wenn der Wohlstand in Europa drastisch sinkt, wird man - vielleicht - handeln.

2
@einbotaniker5147 2026-06-27

Wenn man in Bürokratie, Arbeitskosten, Energiekosten spitze und bei Produktivität und Arbeitsleistung bestenfalls durchschnitt ist, fällt man halt wirtschaftlich hinten runter. Muss halt ein weiteres Sondervermögen her, dann geht's noch bissl. 🎉

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@meetteel6811 2026-06-29

Es ist nur noch irre was hierzulande getrieben wird. Die leben in Brüssel in einer eigenen Blase hinter der nächsten Blase und meinen die Welt dreht sich nur um sie. Da dreht sich einem der Magen um.

0
@Mxgtumgoten 2026-06-28

Wer zahlt dann für die Rückstände wenn alles aus den Ausland kommt? Wird das dann einfach auf den Preis aufgeschlagen oder ist das ausgenommen?

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