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Mahle am Limit: Warum der Autozulieferer trotz Innovation Werke schließt | INDUSTRIEMAGAZIN

2026-06-17 News & Politics
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Der Autozulieferer Mahle bewegt sich derzeit am Limit: Trotz Innovationen in Elektromobilität muss das Unternehmen Werke schließen. Der Motorenbauer INNIO Jenbacher wird der Nasdaq mit 25 Milliarden Dollar bewertet. Einen neue Kostenwelle droht Europas Industrie 2026: Verlieren Unternehmen ihre Pricing Power? Zu Gast im Studio ist Unternehmensberater Hermann Simon. ************************** 📢 Abonnieren Sie unseren Kanal und bleiben Sie mit uns informiert! @INDUSTRIEMAGAZIN 🗞️ Verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr mit unserem Newsletter - HIER abonnieren: https://industriemedien.at/shop/industriemagazin-newsletter/ 🌍 ✈️ Sie suchen Inspiration für Ihren nächsten Urlaub? Entdecken Sie Reiseziele, exklusive Angebote und unvergessliche Urlaubserlebnisse auf: www.meintraumurlaub.at ************************** Mahle steht exemplarisch für das Dilemma der europäischen Autozulieferer: Der Konzern entwickelt E-Motoren ohne Seltene Erden, Wasserstoff-Komponenten, Ladeelektronik, Thermomanagement und Range-Extender-Technologien. Doch viele dieser Zukunftsprodukte bringen noch zu wenig Marge. Während das alte Verbrennergeschäft schrumpft, schließt Mahle Werke, baut Stellen ab und spart ausgerechnet auch in Entwicklung und Verwaltung. Die zentrale Frage lautet: Scheitert Mahle an der Transformation – oder daran, dass technische Innovation noch kein profitables Geschäftsmodell ist? ************************** INNIO Jenbacher zeigt, wie aus einem Tiroler Motorenbauer plötzlich ein Milliardenwert an der Nasdaq werden kann. Während alle über KI, Chips und Rechenzentren sprechen, liefert INNIO die Grundlage dahinter: verlässliche Energie. Mit Gasmotoren, dezentralen Kraftwerken und digitalen Servicelösungen profitiert der Konzern vom wachsenden Stromhunger der Datacenter. Doch mit dem Börsengang steigt auch der Druck: Aus Jenbacher Ingenieurskunst muss jetzt internationales Wachstum werden. ************************** Die Industrie steht vor einer neuen Kostenwelle: Rohstoffe, Energie, Transport und geopolitische Risiken treiben die Preise nach oben. Laut Simon-Kucher erwarten B2B-Unternehmen im deutschsprachigen Raum 2026 im Schnitt elf Prozent höhere Kosten, können aber nur rund zwei Drittel ihrer Preiserhöhungen durchsetzen. Im Gespräch mit Pricing-Experte Hermann Simon geht es um die Frage, ob Europas Industrie nicht nur an hohen Kosten leidet – sondern vor allem an fehlender Pricing Power. ************************** Kapitel: 00:00 Themenüberblick: Mahle, INNIO und Pricing Power 01:11 Mahle: Transformation, Elektromobilität und Werksschließungen 13:12 INNIO Jenbacher: Vom Tiroler Motorenbauer zur Nasdaq 20:36 Simon-Kucher: Neue Kostenwelle für Europas Industrie 25:18 Hermann Simon: Verliert Europas Industrie ihre Pricing Power? 34:10 Verabschiedung und Ausblick ************************** 📢 Das INDUSTRIEMAGAZIN ist Ihr wöchentlicher Deep Dive in die abwechslungsreiche Welt der österreichischen und internationalen Industrie. Hier erwarten Sie spannende Einblicke und informative Beiträge zu aktuellen Themen. 📢 🎤 Moderation: Rudolf Loidl 🎬 Team INDUSTRIEMAGAZIN: Lukas Kreč, Joy Reisinger, Nicole Fleck Jeden Mittwoch um 11:30h auf folgenden Kanälen: YOUTUBE: @INDUSTRIEMAGAZIN Website: https://industriemagazin.at/news-tv/ Das INDUSTRIEMAGAZIN ist das Leitmedium für die produzierende Wirtschaft und deren Dienstleister in Österreich. Zur Website: https://industriemagazin.at/ WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaDa2zn7tkj0uOb3UI0w

Top Comments (10)

@RadioTonreg 2026-06-17

„Mahle produziert für Stellantis problembehaftete Teile und ist im Wasserstoffbereich tätig“ - mehr muss man nicht wissen 😃

50 3 replies
@GregorBauer 2026-06-17

Der Beitrag behauptet, Mahle sei ein Opfer der Transformation. Das stimmt zwar. Aber tatsächlich zeigt Mahle vor allem, dass technologische Breite allein keine Strategie ersetzt. Wer gleichzeitig auf Verbrenner, Wasserstoff, E-Mobilität, Thermomanagement und Range Extender setzt, läuft Gefahr, nirgendwo wirklich Marktführer zu werden. Die Chinesen gewinnen nicht, weil sie billiger sind, sondern weil sie sich auf wenige Felder konzentrieren und diese konsequent skalieren. Mahle wirkt dagegen wie ein Konzern, der seit Jahren nach dem nächsten Rettungsanker sucht.

46 15 replies
@mikef.schwarzer1775 2026-06-17

Wenn ein Konzern in H2 für Mobilität investiert, dann hat entweder massiv zu viel Geld, oder geht daran zu Grunde.

35
@ingo_8628 2026-06-17

Seit Jahrzehnten wird über Lohnnebenkosten diskutiert, aber der gierige Staat hält die Hand immer weiter auf. Irgendwann gehts eben nicht mehr so weiter.

11 1 replies
@stefanweilhartner4415 2026-06-17

der range extender mag bei baumaschinen einen sinn machen. bei klassischer massenmobilität aber sicher nicht.

9
@antonmiller5150 2026-06-17

das ist das grüne Wunder von dem alle in BW reden.

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@klauszinser 2026-06-18

Hidden Champions und den Namen Hermann Simon, das gehört aber schon in den Titel.

5
@GiovanniBausC 2026-06-17

Ich bin überrascht, dass Mahle so groß ist. Ca. 70.000 Mitarbeiter sind schon eine Hausnummer. Der Bericht ist top.

4
@AbuDabi522 2026-06-18

Hat Herr Simon seinen eigenen YT Channel? Eine Hochinteressante Person!! Danke und beste Grüße aus Polen. Pozdrawiam

4
@wilfriedzekert3456 2026-06-20

Wieder ein interessantes Video. Was Kosten und Pricing Powver angeht, habe ich dazulernen können.

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