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Bugatti ohne Deutschland: Wie Porsche seine prestigeträchtigste Marke abgibt

2026-05-11 News & Politics
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INDUSTRIEMAGAZIN
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Ende der 1990er-Jahre begann in der Autoindustrie ein beispielloser Wettlauf um Luxus- und Prestigemarken. BMW sicherte sich Rolls-Royce, Daimler fusionierte mit Chrysler und Volkswagen kaufte gleich mehrere ikonische Marken: Bentley, Lamborghini – und Bugatti. Unter Ferdinand Piëch wurde Bugatti zum Symbol technischer Machbarkeit. Modelle wie der Veyron oder Chiron standen für extreme Ingenieurskunst, 1.000 PS, Rekordgeschwindigkeiten und kompromisslosen Luxus. Doch mehr als 25 Jahre später hat sich die Industrie grundlegend verändert. Volkswagen reichte Bugatti zunächst an Porsche weiter – nun trennt sich auch Porsche vollständig von der prestigeträchtigen Marke. Damit endet ein Kapitel deutscher Industriegeschichte, das lange als Ausdruck technologischer Stärke galt. Warum verlieren Luxusprojekte wie Bugatti heute an Bedeutung? Welche Rolle spielen Elektromobilität, Kostendruck und Transformation in der Autoindustrie? Und wie viel Platz bleibt künftig noch für Prestigeprojekte in einem Markt, der sich radikal verändert? In diesem Beitrag analysieren wir die Geschichte von Bugatti im Volkswagen-Konzern und zeigen, warum selbst ikonische Luxusmarken heute wirtschaftlich unter Druck geraten. ************************** Kapitel: 00:00 Einführung 03:06 Ferdinand Piëchs Traum vom schnellsten Auto der Welt 03:55 Rimac übernimmt – Porsche bleibt beteiligt 04:36 Wie Bugatti vom Mythos zum Geschäftsmodell wurde 06:04 Neue Investoren und neue Machtverhältnisse ************************** Abonnieren Sie unseren Kanal für weitere spannende Themen: @INDUSTRIEMAGAZIN Für mehr detaillierte Insights abonnieren Sie unseren Newsletter: https://industriemagazin.at/news/newsletter

Top Comments (10)

@MAD1473 2026-05-11

Porsche hat für die Abgabe seiner Anteile an Rimac auch Know-How im Bereich Batteriezellintegration / Pack-Composition erhalten die in den elektrischen Macan / Cayenne-Modellen dringend gebraucht werden. Die mangelnde EV-Kompetenz der deutschen Hersteller wird durch die Abtretung einer sowieso nicht lukrativen aber dafür prestigeträchtigen Marke kompensiert. Um Rimac mache ich mir langfristig weniger Sorgen, dafür stehen Geldgeber bereit und Fortschritt / Know-How ist bei Rimac Programm.

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@Lachsbrötchen 2026-05-11

Als Ingenieur muss ich die Leistung ehrfürchtig anerkennen die dort mit Veyron und Chiron geleistet wurde. Diese technologische Freiheit wünsche ich mir in Industrie auch gern wieder.

14 2 replies
@eyeSeeQu 2026-05-11

ich errinere mich an die 2000er, als innovation und overengineering uns den Atem raubte, nun haben wir wegwerfartikel und Subscriptions die uns die Nerven rauben...

13 1 replies
@unbnei6766 2026-05-11

Like, ohne das Video zu Ende geschaut zu haben. Einfach nur geil. Den Kanal schaue ich sehr gerne

10 3 replies
@chrissiechannel 2026-05-11

Bugatti als Marke steht auf einer Ebene mit Ferrari, Porsche,... Unfassbar dass VW/Porsche das verschenkt was viele Milliarden gekostet hat aufzubauen.

10 3 replies
@cambrFin99 2026-05-11

Auch, wenn es möglicherweise 🤩die besten sind, ... wer mit einem Mrd.- Aufwand nur 50 Autos im Jahr verkauft, sollte pro Stück min. 20Mio😅(vor Steuer) verlangen, um wenigstens die Aufwendungen zu decken 😉

10 2 replies
@on_wheels_80 2026-05-11

06:20 Na na na, die eigentliche Wiederbelebung durch Romano Artioli ab Ende der 80er wird hier aber schon sträflich verschwiegen! Den EB110 sieht man nur für eine Sekunde im Bild. BTW, dass Fugenferdl im Vorfeld entschieden hat, Bugatti verlustbringend zu betreiben, war eine der größten Sauerein, die er im Volkswagen-Konzern veranstaltet hat. Subventionierung einer Marke für Superreiche durch den kleinen VW-Käufer. Besser kann man Umverteilung von unten nach oben eigentlich nicht illustrieren. Und Niedersachsen hat da auch noch zugesehen. Anyway, Bugatti in kroatischem Besitz, eigentlich eine irre Vorstellung, jedenfalls wenn man noch vor wenigen Monaten an zerschossenen Mauern im Hinterland vorbei gefahren ist. Fleissiges Kerlchen, der Herr Rimac. Brillanter Techniker sowieso und mit unzweifelhaft viel Herzblut persönlich an der Entwicklung des Tourbillon beteiligt. Aber ob er der richtige Chef für die Marke ist, um das Auto auch an die Kundschaft zu bringen, die sich das dann auch leisten kann, wage ich aber zu bezweifeln. Dafür kommt er doch ein wenig prollig rüber und ich fürchte das wird abfärben. Aber vielleicht gefällt das der arabischen und chinesischen Zielgruppe eh.

7 1 replies
@theoronig6440 2026-05-11

Endlich mal eine positive Botschaft. Mate Rimac ist ein würdiger Nachfolger für Piech . Der Mann ist ein Genie, seine Leistungen sind einzigartig, er ist der Tesla des 21.Jahrhunderts. Als kompetenter Unternehmer zeigte er sich als er den E-Bugatti gegen den Tourbillion cancelte. Die Nische ist für Autobauer uninteressant aber mit mehreren hundert Millionen Umsatz und Rimac wird Bugatti goldene Zeiten erleben.

2 1 replies
@tom-e9e1r 2026-05-11

Als Anteilseigner an Porsche ( sind nur ein paar Dutzend Aktien ) bin ich hoffnungsvoll, daß sich jetzt der Kurs der Aktie langsam wieder erholt. In den letzten Jahren ging es knapp 50% nach unten. Da hilft auch keine "prestigeträchtige Marke". Im Gegenteil, sowas verschlingt enorme Ressourcen. Und wofür? Damit im Jahr 3 Dutzend Autos an Milliardäre verkauft werden? So macht man keine Rendite. Nach dem Kursverlust werde ich jetzt Aktien nachkaufen um die Verluste schneller auszugleichen.

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@kgfgfg1 2026-05-12

Rimac selbst bekräftigt das der nächste Bugatti ein Verbrenner wird, und das ohne Turbo Motor. Wünsche ihm Erfolg!

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