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Siemens und Alstom gegen CRRC: Chinas Angriff auf Europas Schienen

2026-06-02 News & Politics
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Chinas Staatskonzern CRRC drängt mit den neuen Westbahn-Zügen erstmals sichtbar in den europäischen Bahnmarkt. Was für private Betreiber zunächst wie eine kostengünstige Beschaffungsalternative erscheint, könnte für Europas Bahnindustrie zu einer strategischen Herausforderung werden. Nach Solarmodulen und Elektroautos steht nun möglicherweise die nächste Schlüsselindustrie unter Druck: der Schienenfahrzeugbau. Können Europas Branchenführer Siemens Mobility, Alstom und Stadler dem weltweit größten Zughersteller langfristig standhalten? Welche Rolle spielen staatliche Subventionen, Skaleneffekte und industrielle Strategie? Und welche Risiken entstehen, wenn kritische Verkehrsinfrastruktur zunehmend von chinesischen Staatsunternehmen geliefert wird? In diesem Beitrag analysieren wir die wirtschaftlichen, industriepolitischen und geopolitischen Auswirkungen des Markteintritts von CRRC in Europa. Wir zeigen, warum der Wettbewerb auf der Schiene weit mehr ist als ein Preiskampf – und weshalb die Zukunft der europäischen Bahnindustrie zunehmend zu einer strategischen Systemfrage wird. 🔹 Warum die Westbahn auf CRRC setzt 🔹 Wie groß der chinesische Bahnkonzern wirklich ist 🔹 Warum Europas Hersteller unter Druck geraten 🔹 Die Bedeutung von Skaleneffekten im globalen Wettbewerb 🔹 Risiken für Industrie, Infrastruktur und technologische Souveränität 🔹 Welche Optionen Europa jetzt noch hat ********************************** Kapitel: 00:00 CRRC in Europa: Chinas Angriff auf den Schienenmarkt 00:58 Westbahn und die chinesischen Panda-Züge 02:04 Kritische Infrastruktur: Die Sicherheitsdebatte um CRRC 03:18 Siemens, Alstom und Stadler gegen den Weltmarktführer 04:18 CRRC: Der größte Bahnhersteller der Welt 04:48 Warum die Westbahn auf China statt auf Europa setzt 05:40 Europas Bahnindustrie und das Problem der Skaleneffekte 06:04 Airbus der Schiene: Warum die Siemens-Alstom-Fusion scheiterte 06:51 Die Chinesen sind da: Europas neue Konkurrenz auf der Schiene 07:21 Systemfrage Europa: Wettbewerb gegen einen Staatskonzern 07:42 Fazit: Wie offen sind Europas Schienen wirklich? ********************************** 📢 Abonnieren Sie unseren Kanal und bleiben Sie mit uns informiert! @INDUSTRIEMAGAZIN 🗞️ Verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr mit unserem Newsletter – HIER abonnieren: https://industriemedien.at/shop/industriemagazin-newsletter/

Top Comments (10)

@disarstar9179 2026-06-02

Um auch in Zukunft auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht Europa einheitliche Standards und Fusionen.

32 5 replies
@Mr.T-SI 2026-06-02

Die Chinesen sind darin einfach besser; sie bauen mehr neue Schienen und Züge als der Rest der Welt zusammen. 86 % des weltweiten Hochgeschwindigkeitsnetzes befinden sich in China.Die Chinesen haben die gesamte Technologie gemeistert; der ICE fährt auf chinesischen Rädern. Und das alles dauerte nur etwa 15 Jahre; angefangen haben sie erst 2008

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@FlorinArsenieSanta 2026-06-02

Wir dürfen nicht vergessen, dass auch Rumänien und Polen wichtige Unternehmen im Bereich Bau von Lokomotiven, Wagen und anderen Eisenbahnsystemen haben.

13 1 replies
@simondaduden9018 2026-06-02

Die Arbeitsplätze sind auch wichtig, wenn man alles aus China kauft, braucht man sich nicht wundern, dass die Industrie flöten geht.

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@gerd5604DE 2026-06-02

Und dann gibt es ja noch japanische Unternehmen wie z.B. Hitachi Rail, das schon Schienenfahrzeuge nach Europa geliefert hat. Ausserdem: Hitachi Rail hat die Bahntechniksparte Ground Transportation Systems (GTS) der französischen Thales Group für 1,66 Milliarden Euro übernommen. Durch diese Akquisition, die im Mai 2024 offiziell abgeschlossen wurde, hat Hitachi Rail sein globales Portfolio im Bereich Leit- und Sicherungstechnik sowie digitale Bahnsysteme erheblich erweitert.

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@hubertstaller7901 2026-06-02

also bei 2:15 Solarzellen, Batterien und Wechselrichter nicht als kritische Infrastruktur zu bezeichnen ist ein Fehler. In manchen Moment kommen fast 100% des Stroms aus PV und dabei aus einem großen Teil aus chinesischen Wechselrichtern, die alle im Internet hängen...

38 5 replies
@13dkj2 2026-06-02

Dafür braucht es kein Chinamann. Einfach mal nach Mysteriöse Ausfälle: Hersteller blockiert Züge bei Reparatur durch Dritte suchen. Seit Ende 2023 bekannt, Europäisches Unternehmen. Läuft!

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@Marcel_1 2026-06-03

Wir zerstören unseren Wohlstand in atemberaubender Geschwindigkeit selbst! Traurig 😢

8 1 replies
@kenkaniff1973 2026-06-02

Europa hat bei Solar und Batterien schon gelernt, dass „billig einkaufen“ später ziemlich teuer werden kann. Aber hey, vielleicht klappt strategische Naivität beim dritten Mal besser.

39 12 replies
@dondoron5377 2026-06-03

Es wäre vielleicht schlau gewesen, Autokonzerne nicht zu subventionieren und die frei gewordenen Ressourcen und Arbeitskräfte in Richtung Züge zu lenken um die Lieferzeiten zu reduzieren.

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