Kartoffeln im Sack anbauen (Genial für Balkon und Terrasse)
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Top Comments (10)
Guten Morgen an alle, fleißigen Rigotti- Zuschauer! Ich fand das Video heute wieder echt interessant und Rigotti, vielen Dank für deine Mühe mit filmen, schneiden und hochladen! Ich hoffe ihr habt alle einen tollen Sonntag. LG Lars R.
Da isser wieder, der Peter Lustig für Erwachsene…😉😉😉
Guten morgen zusammen, Sonntag früh, Kaffee und rigotti schauen. Super Start in den Tag 😊
#zahn Das ist der Zahn der Zeit. Der nagt an einfach allem. Gut, dass du ihn gefunden hast. Da wird es deinem Garten gleich viel besser gehen. LG, Carsten
So ein tolles Arsenal, da wird man ja richig neidisch, gratulation fur deinen schönen Garten, schönen Sonntag noch mach weiter so, immer sehr intressant.
Ich habe letztes Jahr auch kartoffeln im pflanzsack gemacht,klar erntet man nicht so viel wie im beet aber für mich hat es gereicht. Dieses Jahr habe ich buschbohnen drin auf dem Balkon und sie wachsen auch schon die Pflänzchen. Euch allen einen schönen Sonntag. Lg.Elke aus Thüringen 👍 ❤
Da hat er einfach einen uralten Haifische Zahn in seinem Garten gefunden Respekt. #Zahn
Hallo Florian, ich habe zu deinen Vor- und Nachteilen bei Pflanzsäcken ein paar Ergänzungen. Als Nachteil hast du das Gießen genannt. Dazu muss man aber sagen, dass ohne Tröpfchenbewässerung Pflanzsäcke und Kübel deutliche Vorteile haben. Gerade in den letzten Jahren waren die Niederschläge nicht wirklich zuverlässig. Dann hat man mit Kübeln und Pflanzsäcken deutliche Vorteile. Es gibt einige Projekte in Afrika, die schon seit Jahren den Gemüseanbau in Pflanzsäcken fördern, weil die benötigte Wassermenge deutlich geringer ist. Bei sandigen Böden versickert das Wasser schneller, als es die Pflanze aufnehmen kann. Aber auch bei schweren Böden hat es Vorteile, da man dort nicht jede Kultur darin anbauen kannst. Ich baue z.B. Frühkartoffeln in 12 L -Eimer an, Tomaten bekommen 20 L und Schlangengurken 40 L Kübel. Ein bis zweimal nachdüngen reicht vollkommen bei Tomaten und Gurken, Kartoffeln dünge ich garnicht nach. 60 L ist dann schon mehr, als die meisten Pflanzen nutzen können. Die Kartoffeln würde ich aber nie komplett mit Erde bedecken, wenn sie einmal rausgewachsen sind, damit sie schon früh Photosyntese betreiben können. Ich würde immer 10 cm herausschauen lassen. Gut geeignet für diese Methode ist die Sorte Rote Emma. Diese bildet ihre Knollen auch in mehreren Etagen aus. Bohnen sind aber keine Schwachzehrer. Bohnen ordnet man eher als Mittelzehrer ein. Die Bohne benötigt am Anfang noch recht viele Nährstoffe. Erst wenn sich an den Wurzeln die Knöllchenbakteren etabliert haben, produzieren diese genügend Stickstoff. Bohnen sind aber Mimosen, die ich seit über zehn Jahren nicht mehr direkt sähe, sondern vorziehe. Die Bohne benötigt eine relativ hohe Bodentemperatur zum Keimen. Bleibt es lange kalt und feucht, fault sie, steigen die Bodentemperaturen nur langsam an und der Boden ist zu trocken, wird es auch nichts. Erbsen ist bei meiner Südhang-Lage auch schwierig. Erbsen keimen nicht mehr ab ca. 20 Grad Bodentemperatur nicht mehr richtig, möchten am liebsten so 12 - 15 Grad. Hier mittlerweile das passende Zeitfenster zu finden, ist fast unmöglich. Zu deinem Spalier-Experiment möcht ich noch etwas ergänzen. Je nach Nährstoffversorgung und Sorte produziert eine Tomatenpflanze entsprechende Blattmasse. Zieht man die Tomate eintriebig, wächst sie umso schneller in die Höhe. Der Vorteil im kommerziellen Anbau ist, dass der Flächenbedarf pro Pflanze immer gleich ist und die Früchte gleichmäßig nacheinander reifen. Bei mehrtriebigen Pflanzen kann es sein, dass deutlich mehr Früchte gleichzeitig reifen. Die Tomaten bleiben dann meist kleiner, schmecken aber evtl. besser, da sie langsamer reifen. Seit letztem Jahr ziehe ich viele Kulturen am Spalier. Auch bei Schlangengurken ist es eine Erleichterung, wenn man ein dichtes Spalier baut.
War mit den Pflanzsäcken erst skeptisch, bis ich einige hundert Stück geschenkt bekommen hab. Alles 20Liter Säcke.. Baue inzwischen sehr viel darin an, hauptsächlich aber Tomaten. Klappt super und im Herbst kommen da die Erdbeerkindel, Knoblauch, Zwiebeln, Dicke Bohnen, Salate und einiges mehr rein, werden mit Flies abgedeckt und im Frühling hab ich so ohne Gewächshaus schon früh eine Ernte. Wenn dass dann abgeerntet ist, kommt die Erde auf den Kompost, in die Säcke frische Erde und es geht vorne los 😂
wieder ein schöner start in den sonntag, danke rigotti 🙂
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Guten Morgen an alle, fleißigen Rigotti- Zuschauer! Ich fand das Video heute wieder echt interessant und Rigotti, vielen Dank für deine Mühe mit filmen, schneiden und hochladen! Ich hoffe ihr habt alle einen tollen Sonntag. LG Lars R.
Da isser wieder, der Peter Lustig für Erwachsene…😉😉😉
Guten morgen zusammen, Sonntag früh, Kaffee und rigotti schauen. Super Start in den Tag 😊
#zahn Das ist der Zahn der Zeit. Der nagt an einfach allem. Gut, dass du ihn gefunden hast. Da wird es deinem Garten gleich viel besser gehen. LG, Carsten
So ein tolles Arsenal, da wird man ja richig neidisch, gratulation fur deinen schönen Garten, schönen Sonntag noch mach weiter so, immer sehr intressant.
Ich habe letztes Jahr auch kartoffeln im pflanzsack gemacht,klar erntet man nicht so viel wie im beet aber für mich hat es gereicht. Dieses Jahr habe ich buschbohnen drin auf dem Balkon und sie wachsen auch schon die Pflänzchen. Euch allen einen schönen Sonntag. Lg.Elke aus Thüringen 👍 ❤
Da hat er einfach einen uralten Haifische Zahn in seinem Garten gefunden Respekt. #Zahn
Hallo Florian, ich habe zu deinen Vor- und Nachteilen bei Pflanzsäcken ein paar Ergänzungen. Als Nachteil hast du das Gießen genannt. Dazu muss man aber sagen, dass ohne Tröpfchenbewässerung Pflanzsäcke und Kübel deutliche Vorteile haben. Gerade in den letzten Jahren waren die Niederschläge nicht wirklich zuverlässig. Dann hat man mit Kübeln und Pflanzsäcken deutliche Vorteile. Es gibt einige Projekte in Afrika, die schon seit Jahren den Gemüseanbau in Pflanzsäcken fördern, weil die benötigte Wassermenge deutlich geringer ist. Bei sandigen Böden versickert das Wasser schneller, als es die Pflanze aufnehmen kann. Aber auch bei schweren Böden hat es Vorteile, da man dort nicht jede Kultur darin anbauen kannst. Ich baue z.B. Frühkartoffeln in 12 L -Eimer an, Tomaten bekommen 20 L und Schlangengurken 40 L Kübel. Ein bis zweimal nachdüngen reicht vollkommen bei Tomaten und Gurken, Kartoffeln dünge ich garnicht nach. 60 L ist dann schon mehr, als die meisten Pflanzen nutzen können. Die Kartoffeln würde ich aber nie komplett mit Erde bedecken, wenn sie einmal rausgewachsen sind, damit sie schon früh Photosyntese betreiben können. Ich würde immer 10 cm herausschauen lassen. Gut geeignet für diese Methode ist die Sorte Rote Emma. Diese bildet ihre Knollen auch in mehreren Etagen aus. Bohnen sind aber keine Schwachzehrer. Bohnen ordnet man eher als Mittelzehrer ein. Die Bohne benötigt am Anfang noch recht viele Nährstoffe. Erst wenn sich an den Wurzeln die Knöllchenbakteren etabliert haben, produzieren diese genügend Stickstoff. Bohnen sind aber Mimosen, die ich seit über zehn Jahren nicht mehr direkt sähe, sondern vorziehe. Die Bohne benötigt eine relativ hohe Bodentemperatur zum Keimen. Bleibt es lange kalt und feucht, fault sie, steigen die Bodentemperaturen nur langsam an und der Boden ist zu trocken, wird es auch nichts. Erbsen ist bei meiner Südhang-Lage auch schwierig. Erbsen keimen nicht mehr ab ca. 20 Grad Bodentemperatur nicht mehr richtig, möchten am liebsten so 12 - 15 Grad. Hier mittlerweile das passende Zeitfenster zu finden, ist fast unmöglich. Zu deinem Spalier-Experiment möcht ich noch etwas ergänzen. Je nach Nährstoffversorgung und Sorte produziert eine Tomatenpflanze entsprechende Blattmasse. Zieht man die Tomate eintriebig, wächst sie umso schneller in die Höhe. Der Vorteil im kommerziellen Anbau ist, dass der Flächenbedarf pro Pflanze immer gleich ist und die Früchte gleichmäßig nacheinander reifen. Bei mehrtriebigen Pflanzen kann es sein, dass deutlich mehr Früchte gleichzeitig reifen. Die Tomaten bleiben dann meist kleiner, schmecken aber evtl. besser, da sie langsamer reifen. Seit letztem Jahr ziehe ich viele Kulturen am Spalier. Auch bei Schlangengurken ist es eine Erleichterung, wenn man ein dichtes Spalier baut.
War mit den Pflanzsäcken erst skeptisch, bis ich einige hundert Stück geschenkt bekommen hab. Alles 20Liter Säcke.. Baue inzwischen sehr viel darin an, hauptsächlich aber Tomaten. Klappt super und im Herbst kommen da die Erdbeerkindel, Knoblauch, Zwiebeln, Dicke Bohnen, Salate und einiges mehr rein, werden mit Flies abgedeckt und im Frühling hab ich so ohne Gewächshaus schon früh eine Ernte. Wenn dass dann abgeerntet ist, kommt die Erde auf den Kompost, in die Säcke frische Erde und es geht vorne los 😂
wieder ein schöner start in den sonntag, danke rigotti 🙂