Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky über Gender Studies - Jung & Naiv: Folge 737
Unlock all features
FREE: Get instant access to 10 AI summaries, chats, or transcripts per day.
Unlock all features
FREE: Get instant access to 10 AI summaries, chats, or transcripts per day.
Unlock all features
FREE: Get instant access to 10 AI summaries, chats, or transcripts per day.
Unlock all features
FREE: Get instant access to 10 AI summaries, chats, or transcripts per day.
Unlock all features
FREE: Get instant access to 10 AI summaries, chats, or transcripts per day.
Related videos
Genozid-Forscher Omer Bartov über Gaza, Israel & den Westen - Jung & Naiv: Folge 784
Jung & Naiv
45.1k views
Nahost-Experte Daniel Gerlach über Gaza, Israel & die Palästinafrage - Jung & Naiv: Folge 775
Jung & Naiv
238.2k views
Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende von Die Linke - Jung & Naiv: Folge 772
Jung & Naiv
225.9k views
Soziologe Aladin El-Mafaalani über Kinder & den Rechtsruck (Teil 3) - Jung & Naiv: Folge 751
Jung & Naiv
160.1k views
Soziologe Stephan Lessenich über die großen Illusionen der Deutschen - Jung & Naiv: Folge 749
Jung & Naiv
254.5k views
Virologe Christian Drosten über die Lehren aus der Pandemie - Jung & Naiv: Folge 744
Jung & Naiv
318.1k views
Syrien-Expertin Kristin Helberg über HTS & den Sturz von Assad - Jung & Naiv: Folge 742
Jung & Naiv
245.7k views
Michael Barenboim über Gaza, Israel, Palästina & deutsche Debatte - Jung & Naiv: Folge 741
Jung & Naiv
89.3k views
Ex-CEO der Volkswagen AG, Herbert Diess - Jung & Naiv: Folge 740
Jung & Naiv
680.6k views
Bodo Ramelow über die Lage in Thüringen, Wagenknecht & die Linke - Jung & Naiv: Folge 736
Jung & Naiv
130.2k views
Top Comments (10)
Hervorragendes, erkenntnisteiches Gespräch - vielen Dank! Ich bekam viele neue Gedanken geschenkt. Zugegeben hatte ich Vorbehalte gegen Gender Studies: aktivistisch, schrill, unwissenschaftlich. Aber das hat Frau Braslavsky gut aufgeklärt. Plausible, legitime Fragenstellungen, die sie hat. Besonders schön, der Rechts- und Linkshändervergleich! Das merk ich mir und ich muss sagen, durch dieses Gespräch sehe ich die ganze Transsache viel entspannter als vorher. Bereichernd.
Cis und Trans sind Positionsbeschreibungen die zum Beispiel in der Chemie bei der Beschreibeung von Molekülen benutzen werden. Cis bedeutet "gleichseitig,diesseits", Trans bedeutet "gegenüberliegend,jenseits". Stichwort: Cis-Trans-Isomerie.
Schönes Interview! Als Chemikerin wird es ihre Mutter besonders amüsant finden, dass Frau Braslavsky entfallen ist, was "cis" und "trans" bedeuten ;)
Interessantes und erkenntnisreiches Gespräch. Danke dafür 🙂 So ganz konnte Frau Braslavsky meine Vorbehalte gegenüber den Gender Studies allerdings nicht ausräumen, denn ich finde neben den absolut validen Punkten sickern auch immer mal wieder Spitzen durch die ich als eher ideologisch geprägt betrachten würde. Beispielsweise kann ich beim besten Willen nicht den Punkt teilen dass aus der Erkenntnis, dass es DEN Mann und DIE Frau nicht gibt, die Conclusio erwächst es müsse endlose soziale Geschlechter geben. Das hat für mich einen Beigeschmack, den ich mit Religionen vergleichen würde: Wenn ich DEN Gott nicht finden kann, dann ist das noch kein Beleg dafür, dass es hunderte von Göttern gibt. Für mich wäre daher eher die Schlussfolgerung plausibel, dass es gar keine Gender gibt, welche man objektiv bestimmen könnte. Also weder den Vorzeige-CIS-Mann/Frau, noch irgend etwas anderes. Einen anderen Punkt den ich leider total vermisst habe wäre mal ein Statement über die wissenschaftlichen Methoden, die in den Studies oft kritisiert werden. Stichwort: Nicht-repräsentative Größenverhältnisse bei Befragungen, nicht ausgeräumte biases bei der Bewertung eingereichter Studien, etc. Die Sokal Squared Geschichte von 1996 hatte da nun mal ein erschreckendes Licht auf die Qualitätsansprüche innerhalb dieser Disziplinen geworfen. In sofern hätte ich mir von Frau Braslavsky durchaus ein Statement gewünscht in wie weit die Gender Studies inzwischen Verbesserungen vorgenommen haben, um die Qualität ihrer Forschung zu gewährleisten. Daher wünsche ich mir nach wie vor dass die Genderforschung (deren Existenz ich nach wie vor für wichtig erachte) erheblich stärker und vor allen wissenschaftlich fundiert mit der empirischen Wissenschaft wie der Biologie zusammenarbeitet, anstatt einfach nur die eigene bubble abzufeiern. Wie biologische Einflüsse z.B. Gene und Hormone auf die Denke und das Verhalten ein- und mit dem sozialen Umfeld wechselwirken ist für mich immer noch eine unglaublich spannende und weitreichende Frage, der man unbedingt nachgehen darf. Daher meinerseits mal ein dickes vote für noch mehr empirischer! Forschung mit seriösen Studien, die sich streng an die wissenschaftlichen Standards halten und dafür erheblich weniger postmoderne Ideologie in den Gender Studies.
Oh, ja! Ein nächstes Mal! Edit nach der Fragerunde: Kleine Kuriosität am Rande. Zu der Frage nach den "männlichen" Frauen fiel mir ein Traum ein, in dem ich kürzlich sagte: "Also ich steh auf Frauen, die durchaus auch mal ein Schwert halten können." Sry 4 oversharing.
Eine großartige Folge, vielen lieben Dank! ❤
Sehr interessante und aufschlussreiche Folge. ✌
Vielen lieben Dank. Das Thema beschäftigt mich in letzter Zeit viel und dieses Video war sehr lehrreich.
Sehr interessantes Interview! Vielen Dank! Vieles von dem, was die Professorin sagt, habe ich in meinem Leben auch schon so beobachtet.
ich hab mich wirklich sehr gefreut, meinen Namen auch mal im Abspann lesen zu können❤
Unlock the Data Inside
Turn Videos into Knowledge
- Get FREE 10/day: transcripts, summaries, chats
- Chat with videos, export text & PDF
- $1 free API credit for RAG, chatbots & research
Free forever plan • All features unlocked
Top Comments (10)
Hervorragendes, erkenntnisteiches Gespräch - vielen Dank! Ich bekam viele neue Gedanken geschenkt. Zugegeben hatte ich Vorbehalte gegen Gender Studies: aktivistisch, schrill, unwissenschaftlich. Aber das hat Frau Braslavsky gut aufgeklärt. Plausible, legitime Fragenstellungen, die sie hat. Besonders schön, der Rechts- und Linkshändervergleich! Das merk ich mir und ich muss sagen, durch dieses Gespräch sehe ich die ganze Transsache viel entspannter als vorher. Bereichernd.
Cis und Trans sind Positionsbeschreibungen die zum Beispiel in der Chemie bei der Beschreibeung von Molekülen benutzen werden. Cis bedeutet "gleichseitig,diesseits", Trans bedeutet "gegenüberliegend,jenseits". Stichwort: Cis-Trans-Isomerie.
Schönes Interview! Als Chemikerin wird es ihre Mutter besonders amüsant finden, dass Frau Braslavsky entfallen ist, was "cis" und "trans" bedeuten ;)
Interessantes und erkenntnisreiches Gespräch. Danke dafür 🙂 So ganz konnte Frau Braslavsky meine Vorbehalte gegenüber den Gender Studies allerdings nicht ausräumen, denn ich finde neben den absolut validen Punkten sickern auch immer mal wieder Spitzen durch die ich als eher ideologisch geprägt betrachten würde. Beispielsweise kann ich beim besten Willen nicht den Punkt teilen dass aus der Erkenntnis, dass es DEN Mann und DIE Frau nicht gibt, die Conclusio erwächst es müsse endlose soziale Geschlechter geben. Das hat für mich einen Beigeschmack, den ich mit Religionen vergleichen würde: Wenn ich DEN Gott nicht finden kann, dann ist das noch kein Beleg dafür, dass es hunderte von Göttern gibt. Für mich wäre daher eher die Schlussfolgerung plausibel, dass es gar keine Gender gibt, welche man objektiv bestimmen könnte. Also weder den Vorzeige-CIS-Mann/Frau, noch irgend etwas anderes. Einen anderen Punkt den ich leider total vermisst habe wäre mal ein Statement über die wissenschaftlichen Methoden, die in den Studies oft kritisiert werden. Stichwort: Nicht-repräsentative Größenverhältnisse bei Befragungen, nicht ausgeräumte biases bei der Bewertung eingereichter Studien, etc. Die Sokal Squared Geschichte von 1996 hatte da nun mal ein erschreckendes Licht auf die Qualitätsansprüche innerhalb dieser Disziplinen geworfen. In sofern hätte ich mir von Frau Braslavsky durchaus ein Statement gewünscht in wie weit die Gender Studies inzwischen Verbesserungen vorgenommen haben, um die Qualität ihrer Forschung zu gewährleisten. Daher wünsche ich mir nach wie vor dass die Genderforschung (deren Existenz ich nach wie vor für wichtig erachte) erheblich stärker und vor allen wissenschaftlich fundiert mit der empirischen Wissenschaft wie der Biologie zusammenarbeitet, anstatt einfach nur die eigene bubble abzufeiern. Wie biologische Einflüsse z.B. Gene und Hormone auf die Denke und das Verhalten ein- und mit dem sozialen Umfeld wechselwirken ist für mich immer noch eine unglaublich spannende und weitreichende Frage, der man unbedingt nachgehen darf. Daher meinerseits mal ein dickes vote für noch mehr empirischer! Forschung mit seriösen Studien, die sich streng an die wissenschaftlichen Standards halten und dafür erheblich weniger postmoderne Ideologie in den Gender Studies.
Oh, ja! Ein nächstes Mal! Edit nach der Fragerunde: Kleine Kuriosität am Rande. Zu der Frage nach den "männlichen" Frauen fiel mir ein Traum ein, in dem ich kürzlich sagte: "Also ich steh auf Frauen, die durchaus auch mal ein Schwert halten können." Sry 4 oversharing.
Eine großartige Folge, vielen lieben Dank! ❤
Sehr interessante und aufschlussreiche Folge. ✌
Vielen lieben Dank. Das Thema beschäftigt mich in letzter Zeit viel und dieses Video war sehr lehrreich.
Sehr interessantes Interview! Vielen Dank! Vieles von dem, was die Professorin sagt, habe ich in meinem Leben auch schon so beobachtet.
ich hab mich wirklich sehr gefreut, meinen Namen auch mal im Abspann lesen zu können❤