Stellantis macht Dicht: Fiat, Opel & Peugeot vor dem Stillstand | INDUSTRIEMAGAZIN
Industriekrisen: Stellantis stoppt Produktion, Kiekert scheitert an Geopolitik und russischer Stahl leidet unter Zinslast
Erfahren Sie, wie der Stellantis-Konzern Produktionsstopps anordnet, um Lager zu senken, wie geopolitische Abgrenzung einen deutschen Weltmarktführer in die Pleite treibt, und welche harten Schritte Böhler Bleche wegen Energiekosten drohen.
Short Summary
- Der Stellantis-Konzern reagiert auf schwache Nachfrage und E-Transformationsprobleme mit temporären Werksstillständen in Europa im Oktober.
- Der deutsche Schließsystemspezialist Kiekert meldet Insolvenz an, primär ausgelöst durch die toxische Eigentümerstruktur, die mit chinesischen Staats- und Militärkonzernen verbunden ist.
- Böhler Bleche in Österreich sieht sich trotz voller Auftragsbücher durch explodierende Energiekosten und US-Strafzölle existenzbedroht.
- Russland setzt der kriselnden Stahlindustrie ein Insolvenzmoratorium auf, das Experten als kurzfristigen Aufschub ohne echte strukturelle Lösung bewerten.
Dieser Beitrag analysiert die aktuellen Herausforderungen europäischer Industrieikonen und Schlüsselzulieferer. Wir beleuchten die spezifischen Ursachen von Absatzkrisen (Stellantis), geopolitischen Risiken (Kiekert) und Kostenstrukturen (Böhler Bleche). Darüber hinaus erhalten Sie Einblick in die komplexen Hürden der Automatisierung am Beispiel des Bin Picking, das mangels Standardisierung weiterhin maßgeschneiderte Lösungen erfordert.
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Top Comments (10)
Mal ehrlich. Man baut nur noch Fahrzeuge, die der Kunde nicht will. Dazu noch überzogene Preise, schlechte Technik!
Die Manager gehören als erstes entlassen. Die haben katastrophale Entscheidungen getroffen.
Faszinierend ist dass man schon vor 20 Jahren gesagt hat dass der Ausverkauf an China in die Binsen gehen wird. Und nun, da es so weit ist... welche Überraschung.
😂 Gewinnmaximierung geht so lange gut, bis die Qualität so schlecht ist, dass der Kunde nicht mehr bereit ist aberwitzige Preise für schlechte Qualität zu bezahlen. VW spielt da auch ganz vorne mit. Selbst Mercedes ist nicht mehr das, was es mal war. Und Schuld ist natürlich China, nicht das unfähige Management.
Folgendes Zitat ist universell verwendbar: "Autos kaufen keine Autos." Henry Ford
Ich habe fast zwanzig Jahre im ungarischen Werk eines großen deutschen Automobilkonzerns gearbeitet. Eines hat sich trotz aller Krisen stetig weiterentwickelt: die Firmenwagen und sonstigen Vergünstigungen für die deutschen und ungarischen Führungskräfte.
Man kann nicht endlos Kosten kappen, am Ende muß man eben ein ansprechendes Produkt zum richtigen Preis haben. Da werden auch externe Berater und der Verkauf von Marken nix helfen.
Wenn erst mal McKinzey am Werk ist, dauerts meist nicht mehr lange, bis die Lichter aus gehen.
Ich fahre seit zwei Jahrzehnten Fiat Panda, nicht gerade luxuriös, aber sparsam und praktisch. Ich hoffe, dass ich das auch in Zukunft noch kann 😢
Wer hätte das nur vorhersehen können, dass ständig steigende Preise, abnehmende Qualität, schlimmere geplante Obsoleszenz und bewusst kompliziert gemachte Wartung irgendwann die Käufer abschrecken, besonders wenn die Menschen immer weniger verdienen im Vergleich zu den Lebenskosten. FAFO
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Mal ehrlich. Man baut nur noch Fahrzeuge, die der Kunde nicht will. Dazu noch überzogene Preise, schlechte Technik!
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Faszinierend ist dass man schon vor 20 Jahren gesagt hat dass der Ausverkauf an China in die Binsen gehen wird. Und nun, da es so weit ist... welche Überraschung.
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