Psychologie-Professor Mitja Back über Narzissmus - Jung & Naiv: Folge 672
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Top Comments (10)
Meinen Narzissmus habe ich dank meiner Grandiosität überwunden.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich es zunehmend schwierig finde, dass Tilo in seinen Fragestellungen mit einem so fordernden Anspruch auftritt. Ich finde der interessierte naive Blick geht dabei verloren. Auch als Zuseher macht es mir das schwerer mich auf den Inhalt des Gesprächs zu konzentrieren und mich damit auseinander zu setzen. Ich würde mir einen interessierteren Blick wünschen, der die Möglichkeit zur kritischen Betrachtung ja nicht ausschließt.
Starkes Interview von Mitja Back. 3h .. das muss in diesem Setting unfassbar anstrengend sein. Und er bleibt die ganze Zeit extrem geduldig und aufmerksam und lässt Thilos Provokationen abtropfen. Beeindruckt mich sehr. Schade finde ich, dass Thilo wenig vorbereitet und irgenwie voreingenommen rüberkommt, als würde er mit der Materie fremdeln. Wie er unbedingt das Modell von "Verteidigern" und "Entdeckern" politischen Lagern zuordnen möchte, ist extrem anstrengend. Respekt an den Gast, wie er damit umgeht. "Die Menschen in ihren Bedürfnissen ernst nehmen" wirkt so simpel und ist doch so fundamental wichtig für das Gelingen von Veränderungensprozessen.
Tilo bei 1:29:35: "Darum habt ihr sie Verteidiger genannt und nicht Nazis." Mitja: "Das ist doch jetzt albern." Fand ich gut, dass er sich da von Tilo nicht auf ein billiges Label festnageln ließ. Tilo schien wirklich eine viertel Stunde lang nicht begreifen zu wollen, dass seine billige politische Polarisierung hier einfach nicht greift. "Verteidiger" nach Mitjas Kategorisierung gibt es auch in meiner Verwandschaft und Freundeskreis (in fast komplett migrantisch geprägten Milieus), außerdem unter vielen älteren Menschen egal welcher Herkunft und meiner Wahrnehmung nach auch bei vielen Jüngeren, die ich als vollkommen unpolitisch verorten würde. Warum muss man da unbedingt ein Nazi-Label draufpacken? Mitja hat kurz zuvor evidenzbasiert erklärt, dass Parteipräferenzen bei den Klassifikationen eine Rolle spielten, aber nur marginal. Und Tilo will da unbedingt seine Nazi-Zuschreibung einbringen. Anstrengend!
Thilos herausfordende Fragestellungen sind zurzeit einfach nur noch nervig..
Schon 1,5 Stunden--- ich warte auf das Thema Narzissmus...bisher viele Fragen an Back, die damit gar nix zu tun haben. Warum wird Back so provoziert/ fast angegriffen? Ich dachte, wir wollen von ihm etwas lernen... War schon mal besser die Gesprächsführung :- /
Die Antwort ändert sich nicht, weil man die Frage mehrfach stellt und den Gast wiederholt unterbricht. Ein nervig und anstrengender Moderator und ein sehr höflicher und geduldiger Gast.
Sehr cooler Professor, der sich nicht von Tilo beirren lässt und interessante Fakten liefert
Endlich mal ein Psychologe :)
Ich kann mir sehr gut vorstellen was Herr Back von seinem Interviewer hält.
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Meinen Narzissmus habe ich dank meiner Grandiosität überwunden.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich es zunehmend schwierig finde, dass Tilo in seinen Fragestellungen mit einem so fordernden Anspruch auftritt. Ich finde der interessierte naive Blick geht dabei verloren. Auch als Zuseher macht es mir das schwerer mich auf den Inhalt des Gesprächs zu konzentrieren und mich damit auseinander zu setzen. Ich würde mir einen interessierteren Blick wünschen, der die Möglichkeit zur kritischen Betrachtung ja nicht ausschließt.
Starkes Interview von Mitja Back. 3h .. das muss in diesem Setting unfassbar anstrengend sein. Und er bleibt die ganze Zeit extrem geduldig und aufmerksam und lässt Thilos Provokationen abtropfen. Beeindruckt mich sehr. Schade finde ich, dass Thilo wenig vorbereitet und irgenwie voreingenommen rüberkommt, als würde er mit der Materie fremdeln. Wie er unbedingt das Modell von "Verteidigern" und "Entdeckern" politischen Lagern zuordnen möchte, ist extrem anstrengend. Respekt an den Gast, wie er damit umgeht. "Die Menschen in ihren Bedürfnissen ernst nehmen" wirkt so simpel und ist doch so fundamental wichtig für das Gelingen von Veränderungensprozessen.
Tilo bei 1:29:35: "Darum habt ihr sie Verteidiger genannt und nicht Nazis." Mitja: "Das ist doch jetzt albern." Fand ich gut, dass er sich da von Tilo nicht auf ein billiges Label festnageln ließ. Tilo schien wirklich eine viertel Stunde lang nicht begreifen zu wollen, dass seine billige politische Polarisierung hier einfach nicht greift. "Verteidiger" nach Mitjas Kategorisierung gibt es auch in meiner Verwandschaft und Freundeskreis (in fast komplett migrantisch geprägten Milieus), außerdem unter vielen älteren Menschen egal welcher Herkunft und meiner Wahrnehmung nach auch bei vielen Jüngeren, die ich als vollkommen unpolitisch verorten würde. Warum muss man da unbedingt ein Nazi-Label draufpacken? Mitja hat kurz zuvor evidenzbasiert erklärt, dass Parteipräferenzen bei den Klassifikationen eine Rolle spielten, aber nur marginal. Und Tilo will da unbedingt seine Nazi-Zuschreibung einbringen. Anstrengend!
Thilos herausfordende Fragestellungen sind zurzeit einfach nur noch nervig..
Schon 1,5 Stunden--- ich warte auf das Thema Narzissmus...bisher viele Fragen an Back, die damit gar nix zu tun haben. Warum wird Back so provoziert/ fast angegriffen? Ich dachte, wir wollen von ihm etwas lernen... War schon mal besser die Gesprächsführung :- /
Die Antwort ändert sich nicht, weil man die Frage mehrfach stellt und den Gast wiederholt unterbricht. Ein nervig und anstrengender Moderator und ein sehr höflicher und geduldiger Gast.
Sehr cooler Professor, der sich nicht von Tilo beirren lässt und interessante Fakten liefert
Endlich mal ein Psychologe :)
Ich kann mir sehr gut vorstellen was Herr Back von seinem Interviewer hält.