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Lecker aber giftig: Dieses Obst muss raus | Garten im Juni 2026 | alles über Tomaten

2026-06-07 Education
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Selbstversorger Rigotti
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Description

In meinem Garten habe ich Obst angebaut - jetzt habe ich herausgefunden, dass es giftig ist. Deshalb fliegen diese Bäume jetzt raus und machen Platz für sichere Alternativen wie Felsenbirne und Maulbeere. Rundgang durch den Selbstversorgergarten: neue Pflanzungen, Bodenverbesserung mit Gesteinsmehl und Hornmehl, Schneckenschutz bei Gurken, Ringelblumen als Bodengesundheits-Booster, Blick ins Gewächshaus mit Tomaten, Melonen und Gurken, sowie viele Kräuter, Kürbisse, Kohlarten und Physalis. Außerdem: große Pflanzentausch-Aktion, ein Gelbrandkäfer auf Abwegen, ein kleines Gartenrätsel und Tipps gegen Mehltau an Rosen. Im Obstbereich geht es um Birnen, Äpfel, Quitten, Kirschen, Mini-Kiwis, Feigen und Maulbeeren – inklusive natürlicher Schädlingskontrolle durch Meisen und Marienkäfer. Zum Schluss ein Blick auf Bienenwachs, Wühlmausschutz im Hochbeet, blühenden Lauch für Insekten und die ersten reifen Erdbeeren der Saison. Ein großes Thema ist die Pflanzaktion mit Thomas dem Tomatenflüsterer: Auswahl besonderer Tomaten und Paprikasorten, richtige Pflanzabstände, Sortenbesprechung und der gezielte Einsatz von Mykorrhiza als Starthilfe für kräftiges Wachstum und bessere Nährstoffaufnahme. Quelle Indianerbanane: https://www.cvuas.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=7&ID=3899 Tomatenflüsterer: https://www.youtube.com/@tomatenfluesterer/featured Tomatenzüchter Lukas: https://open-breeding.org ✂- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Meine Produkte zum Film(*): Meine Schneckenkrägen: https://amzn.to/3PWOTL8 Mykorrhiza: https://amzn.to/4xuYdan ► Kanalmitglied werden: https://www.youtube.com/channel/UC0pzFp7mX5PISkJSlp2HwwA/join ♡ ✂- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - (*)Bei diesen Links handelt es sich um Affiliate Links. Wenn ihr über diese Links etwas kauft, unterstützt ihr meine Arbeit, ohne dass es euch einen Cent mehr kostet – vielen Dank! #selbstversorgung #rigotti #garten

Top Comments (10)

@seb_lab 2026-06-07

Also, es gibt nichts das beweist, das die paw-paw gesundheitsschädlich für uns ist wenn Sie reif in geringen Mengen gegessen wird (Ohne Schale und Kerne). Dazu brauchen wir peer-reviewed Studien. Es zeigt sich lediglich, dass es einen erhöhten Gehalt an Acetogeninen in der Paw-Paw gibt. Jetzt kommt irgend ein Typ daher mit Analysen die nichts aussagen. Zusätzlich labert wieder irgendwer was davon dass es Parkinson auslöst oder sont was. Allerdings gibt es bevölkerungsgruppon in der Karibik, welche diese Früchte in übermenge essen und sogar Tee aus den Blättern trinken (in denen der Gehalt um ein VIELFACHES höher ist) Und wieviel Parkinson und Demenz gibt es dort in diesen Gruppen? Ja genau, gleich viel wie bei uns! Also esst die frucht einfach, aber achtet daruaf dass sie reif ist. P.S.: Fast Alle hier bei uns saufen Alkohol und rauchen (Beides starke Nervengifte die nachweislich Parkinson und Demenz begünstigen) und wen interessierts? KEINEN!

145 8 replies
@Gartenfreundin1 2026-06-07

So langsam zweifel ich an Garten - und selbstversorger reels. Da werden Pflanzen verunglimpft die seit Jahrhunderten hier sind. Und In dem Fall früchte die ganze Volkstämme ernähren. Pfirsichkerne sind ebenso giftig trotzdem isst jeder den Marzipanersatz namens Persipan.

106 8 replies
@daniels.6521 2026-06-07

Zur Felsenbirne empfehle ich das aktuelle Video von Renature Garten. Es gibt nämlich die heimische Felsenbirne und den neophyten aus Amerika. Teilweise werden die in den Baumschulen verwechselt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte das Video schauen. Dort werden auch Bezugsquellen genannt. Generell sollte man sowieso heimische Sträucher und Stauden pflanzen. Der Arten Vielfalt zur liebe. ✌🏼

87 13 replies
@fraum.3354 2026-06-08

Giftig ist das was da vom Himmel kommt und auf und in dem Obst landet

71 4 replies
@aryasneedle1967 2026-06-07

Die Papaus auszureißen, halte ich gelinde gesagt, für völlig übertrieben. Ich hatte letztes Jahr die ersten Früchte, habe sie bis zur Vollreife am Baum gelassen, alles genau beobachtet und dann verzehrt. 3 Leute haben davon gegessen, niemand hatte irgendwelche Beschwerden. Es gibt im Netz auch kritische Stimmen zur CVUA, die das Thema wohl eher lieblos behandelt und bereits abgehakt hat. Jahrhundertelang wurden die Früchte in Nordamerika konsumiert. In den USA gibt es viele Papau-Festivals, wo Unmengen an Papaus verzehrt werden. Und doch gibt es keine Warnung von seiten amerikanischer Kontrollbehörden. Ich werde meine Bäume sicher nicht killen- schon gar nicht, nachdem ich jahrelang darauf gewartet habe, bis sie gefruchtet haben. Es gibt ja viele Früchte, die irgendwie giftig sind, wenn man sie nicht richtig behandelt z.B. Holunderbeeren.

66 3 replies
@peterhermann9346 2026-06-07

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist. - Paracelsus Das gilt heute noch. So viele Indianerbanen kannst Du garnicht essen, dass es Deine Zellen oder Dein Gewebe schädigt. Ist Nahrungsmittel seit tausenden von Jahren. Fun Fact: Kartoffeln sind auch giftig. Und Soja. Ich hab selbst 4 Indianerbananen Bäume gesponsert, die brauchen lange lange lange um sich an einem Standort zu etablieren. Meine Mama und meine Schwägerin haben sicher sieben Jahre gewartet, bis sie etwas getragen haben. Jetzt jedes Jahr üppige Ernte im Überfluss.

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@obstiallgau116 2026-06-08

Schade um die schönen Pawpaws. Wenn ich denke, was wir jeden Tag zu uns nehmen und es gar nicht wissen, fallen die paar Pawpaws, die man im Leben konsumiert, sicherlich nicht ins Gewicht.

29 1 replies
@00Hendrik00 2026-06-08

Oh wow... Pawpaws sind nicht so giftig, dass man die Früchte auf keinen Fall essen darf. Es gibt viele Früchte, die in großen Mengen giftig sein können. In Pawpaws wurden 0,07mg Annonacin pro Gramm nachgewiesen wovon wiederum nur ca 3% bioverfügbar sind. Dazu kommt, dass die Frucht selbst noch antioxidative Stoffe im Fruchtfleisch aufweist, die die Toxizität möglicherweise teilweise abmildern. Was wirklich schlecht wäre, wäre es die Schale oder sogar die Samen zu essen, was ja aber eh niemand tut. Indigene Völker in Nordamerika und Siedler essen Pawpaws seit Jahrhunderten saisonal — ohne bekannte Nebenwirkungen dadurch. Menschen vertragen sie problemlos in normalen Mengen. Akute Probleme (Übelkeit, Durchfall) treten eher bei unreifen Früchten, zu viel auf einmal oder bei empfindlichen Personen auf. Ich denke, dass das alles mal wieder Panikmache ist und wir können alle problemlos weiter Pawpaws essen.

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@369alabama 2026-06-07

Die Warnungen, die bei der Indianerbanane so alarmierend klingen, gelten im Grunde für unzählige alltägliche Lebensmittel: Unreife Früchte – unreife Tomaten, grüne Kartoffeln, unreife Äpfel... all das verträgt man schlecht oder gar nicht. Kein Mensch käme auf die Idee, deswegen vor Tomaten zu warnen. Schale und Kerne – Aprikosenkerne, Kirschkerne, Mangoschale, rohe Rhabarberschale – überall gilt: nicht essen. Das ist Basiswissen beim Umgang mit Lebensmitteln. Allergien – gegen Äpfel, Erdbeeren, Kiwis, Sellerie, Latex-Kreuzreaktionen... die Liste ist endlos. Jede Allergie-Warnung könnte man auf fast jedes Nahrungsmittel anwenden. Der eigentlich interessante Punkt aus den Untersuchungen ist der Verdacht auf atypischen Parkinsonismus bei regelmäßigem(!), hohem(!) Verzehr – das wäre tatsächlich spezifisch für Annonengewächse und ginge über die üblichen Allgemeinwarnungen hinaus. Aber auch das ist bisher nur ein Verdacht, nicht belegt. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Behörden bei neuen oder unbekannten Lebensmitteln einen anderen Maßstab anlegen als bei altbekannten – obwohl die eigentliche Substanz der Warnung oft kaum über das hinausgeht, was für hunderte andere Früchte auch gilt.

12 1 replies
@natsurusen 2026-06-08

Sorry die Studie von CVUA sagt vor allem aus, dass unreife Pawpaws und Blätter/Kerne in hohen Mengen schädlich sein können. Wer seine 10 Früchte im Herbst vollreif ist erhalt ungefähr die Dosis, die sich die Leute in der Karibik täglich mit ihren Tees und aus unreifen Soursops geben. Bei denen steigt zwar die Parkinsonerkrankungen dann an - aber sie verwenden auch alle Teile dieser Pflanzen als Grundnahrungsmittel. Ich finde es schade, dass eine einzelne Studie mit dieser Aussagekraft so viel Wirbel auslöst - wenn ich richtig informiert bin gibt es auch amerikanische Studien (wo die Pawpaw seit Jahrhunderten auch in größeren Mengen konsumiert wird) die kein signifikantes Risiko erkennen.

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